faktum



12.10.2017, Treffen in Berlin

Der Repräsentant der Vnesheconombank in Deutschland Alexander Romanov nahm am 10. Unternehmenskongress «Recht in Russland» teil.

Im Fokus des diesjährigen Kongresses standen: Förderung von innovativem Unternehmertum und Startups, das Potenzial der russischen Maschinenbauindustrie, Lokalisierung und Aufbau der Produktion in Russland sowie wirtschaftliche Folgen der neuen US–Sanktionen. Alexander Romanov führte Gespräche mit deutschen und russischen Partnern, darunter Vertretern des Ost–Ausschusses der deutschen Wirtschaft, des Verbandes der russischen Wirtschaft in Deutschland und des russischen Fonds für Industrieförderung.

Der Kongress wurde vom Ost–Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und der Wegweiser Media&Conferences GmbH veranstaltet und diente als neutrale Plattform für den Meinungsaustausch und die gemeinsame Erarbeitung praktischer Lösungen im Bereich der wirtschaftlichen Kooperation.


28.09.2017, Deutsch – Russische SAG fand in Berlin statt

Der Repräsentant der Vnesheconombank in der Bundesrepublik Deutschland Alexander Romanov nahm an der 36.Sitzung der Deutsch – Russischen Strategischen Arbeitsgruppe für Wirtschaft und Finanzen (SAG) teil, die in Berlin stattfand.

Alexej Gruzdew, stellvertretender Minister für wirtschaftliche Entwicklung der Russischen Föderation, und Matthias Machnig, parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, betonten als Co – Vorsitzende der Gruppe die Bedeutung eines praktischen Dialogs zwischen deutschen und russischen Unternehmen.

Die SAG – Teilmehmer diskutierten Kooperationsbereiche, Investitionsvorhaben und Unternehmensprojekte, darunter die Integration russischer Zulieferer in globale Wertschöpfungsketten, die KMU – Förderung, Energieeffizienz und erneuerbare Energien, duale Berufsausbildung und digitale Wirtschaft.


21.06.2017 Veranstaltung der Region Moskau–Umland in Berlin

Аlexander Romanov, Repräsentant der Vnesheconombank in der Bundesrepublik Deutschland, traf sich in Berlin mit D. Butzajew, stellvertretendem Regierungschef und Minister für Investitionen und Innovationen der Region Moskau–Umland. Im Gespräch ging es um die Möglichkeiten, die hochtechnologischen Erzeugnisse aus der Region auf Exportmärkte zu bringen, sowie um die Finanzierung der Vorhaben zur Ausstattung von Industriebetrieben der Region mit deutscher und europäischer Ausrüstung.

Es fand eine Präsentation des wirtschaftlichen Potenzials der Region Moskau–Umland statt, bei der den potenziellen Investoren auch Industrie–Parks in Aussicht gestellt sowie Projekte in Bereichen Elektrotechnik, Chemie, Nahrungsmittelindustrie, Landwirtschaft und Gesundheitswesen vorgestellt wurden. Veranstalter von der deutschen Seite war der Ostausschuss der deutschen Wirtschaft.


20.06.2017 BDI–Veranstaltung: Tag der deutschen Industrie

Am 20.Juni 2017 nahm der Repräsentant der Vnesheconombank, Alexander Romanov, am Tag der Deutschen Industrie 2017 in Berlin teil. Rund 1.500 Gäste, unter anderem Spitzenmanager der deutschen Wirtschaft, wurden von der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem SPD–Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten Martin Schulz im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt begrüßt. Weitere Gastredner der Veranstaltung waren die Bundesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen und der FDP, Cem özdemir und Christian Lindner. Der BDI–Tag wurde zu einem intensiven Dialog zwischen Wirtschaft und Politik, dessen Ziel es ist, die Industrie durch Digitalisierung, umweltfreundliche Technologien und Abschaffung von Barrieren im internationalen Handel zu fördern.


06.04.2017, Das 5. east forum Berlin

Der Repräsentanzleiter der Vnesheconombank in der Bundesrepublik Deutschland Alexander Romanov nahm am 5. east forum Berlin teil. Über 300 Teilnehmer aus rund 20 Ländern berieten über die Wege zu einem gemeinsamen Wirtschafts– und Handelsraum in Europa und Eurasien von Lissabon bis Wladiwostok. Hochrangige Redner, darunter Tigran Sargsyan, Vorsitzender der Eurasischen Wirtschaftskommission (EAWK), Veronika Nikishina, EAWK– Ministerin für Handel, und Karl Brauner, stellvertretender WTO–Generaldirektor, brachten die Bedeutung gemeinsamer Handelsregeln und die Vertiefung des Wirtschaftsdialogs zwischen der EU und der EAWU zur Sprache. Die Teilnehmer diskutierten auch über gemeinsame Digitalisierungsstandards für Europa und Eurasien sowie über die durch die Digitalisiereng bestehenden Innovationspotenziale der Wirtschaft.

Zur Info: Das Forum wurde von dem Ost–Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, der Bank UniCredit und der METRO GROUP veranstaltet. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), der Deutsche Industrie– und Handelskammertag (DIHK) waren Kooperationspartner des Forums.


29.03.2017, Frankfurt. Die Vnesheconombank-Repräsentanz und die Project-Finance-International GmbH zeigen intelligente und kosteneffiziente Markteintritts-Strategien für den russischen Markt auf.

Die politischen Beziehungen zwischen Deutschland und Russland sind noch nicht problemfrei. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit und das Interesse deutscher Firmen am russischen Markt sind der politischen Entwicklung voraus.

Aus diesem Grund informieren die Vnesheconombank-Repräsentanz und die Project Finance International mittelständige Unternehmen über rechtliche und steuerliche Regelungen, verschiedene Markteintrittsstrategien und einen Industriepark, der auf die Bedürfnisse deutscher Mittelständler ausgerichtet ist.

Der Industriepark befindet sich in Ludinovo, nur zwei Stunden von dem Industriecluster Kaluga entfernt, in dem sich viele große Unternehmen bereits angesiedelt haben.

Die deutschsprachige Vorort-Unterstützung bietet Mittelständlern vollumfängliche Dienstleistungen und ein Full-Service-Paket zu akzeptablen Konditionen an.

Weitere Informationen zu dem Industriepark finden Sie unter www.tecpark-kaluga.de.

Zur Info: Die Project Finance International GmbH - Das Kompetenzzentrum für deutschsprachige kleinere und mittlere Unternehmen unterstützt Internationalisierungsprojekte ganzheitlich. In Ludinovo hat das Unternehmen einen Industriepark aufgebaut, der deutsche Unternehmen auf ihrem Weg in den russischen Markt in vollem Umfang begleitet.


29.03.2017, Berlin. Finanzierung russischer mittelständischer Unternehmen als Schwerpunkt des Kamingesprächs in der russischen Botschaft

Auf Einladung des Botschafters, Herrn Wladimir Grinin, und des Verbandes der Russischen Wirtschaft in Deutschland besprachen Vertreter deutscher und russischer Banken, darunter Vnesheconombank, VTB Deutschland AG, Sberbank, Deutsche Bank, Commerzbank, Finanzierungsbedingungen der Unternehmen mit russischer Beteiligung am Kapital. Es handelte sich dabei um den Zugang zu Krediten sowie Exportfinanzierung, Investitionssicherungen, Zahlungsverkehr und bilaterale Kooperation der Kreditinstitute.

Alexander Romanov, Repräsentant der Vnesheconombank in Deutschland, berichtete über das Instrumentarium des russischen Export-Förderungssystems für Non-Rohstoff-Exporteure. Russische Unternehmen, die Investitionsvorhaben in Deutschland entwickeln und umsetzen, haben erschwerten Zugang zu mittel- und langfristiger Finanzierung thematisiert.

Dem Verband der Russischen Wirtschaft in Deutschland gehören Vertreter der Banken und Unternehmen an, die unmittelbar an den deutsch–russischen Handels– und Wirtschaftsbeziehungen teilnehmen.


23.02.2017, VEB nahm an einer Sitzung des Klubs der langfristigen Investoren in Frankfurt teil

Sergey Bogatenkov, Direktor der VEB–Abteilung für internationale Finanzen, und Alexander Romanov, Repräsentant der VEB in Deutschaland, nahmen an einer Sitzung des Klubs der langfristigen Investoren (LTIC) teil. Gastgeber war das deutsche Finanzinstitut für Wirtschaftsförderung KfW.

Vertreter der im Bereich langfristiger Finanzierung weltweit führenden Finanzinstitute erörterten vor allem die Aktualisierung der Datensammlung über Infrastruktur–Investitionen und deren Anpassung an die aufsichtsrechtliche Regulierung.

Zur Info: Die VEB ist LTIC–Mitglied seit 2009 und kooperiert mit den LTIC–Mitgliedern im Rahmen der gemeinsamen Konzept–Entwicklung zur langfristigen Finanzierung.


23–24.02.2017, VEB nahm an der D20–Konferenz und am KMU–Finanzierungsforum/Workshop in Frankfurt teil

Sergey Bogatenkov, Direktor der VEB–Abteilung für internationale Finanzen, und Alexander Romanov, Repräsentant der VEB in Deutschaland, nahmen an der D20–Konferenz teil. Anschließend fanden das KMU–Finanzierungsforum und ein Workshop statt. Gastgeber der Veranstaltungen war die KfW.

Die Teilnehmer der D20–Konferenz billigten die gemeinsame Erklärung der Leiter von G20–Finanzinstituten, die über einen Entwicklungs– oder öffentlichen Auftrag verfügen.

Die Erklärung betont die Bedeutung der D20–Koordinierungsmaßnahmen bei Infrastruktur–Investitionen und im Bereich langfristiger Finanzierung, nämlich bei:

  • Definierung und Anerkennung der Infrastruktur–Investitionen als einer Vermögenskategorie;

  • Entwicklung von verlässlichen Mitfinanzierungsmechanismen durch D20–Mitglieder sowie multilaterale Entwicklungsbanken und private Finanzinstitute.
  • Im Mittelpunkt des KMU–Finanzierungsforums und des Workshops stand die Rolle der D20–Finanzinstitute beim Ausbau des KMU–Finanzierungsangebots und bei der Förderung der KMU–Finanzierung in nachhaltigen globalen Wertschöpfungsketten.

    Zur Info: Die jährliche Veranstaltung von D20–Konferenzen geht auf die Initiative der VEB zurück. Die erste Konferenz fand 2013 in Moskau statt.


    16.02.2017, Eurobonds in Höhe von 750 Millionen USD getilgt

    Am 13.Februar 2017 tilgte VEB ihre Eurobonds, Kuponanleihe der Serie 5, im Gesamtbetrag von 750 Mio. USD.

    Die Serie 5 war am 13.Februar 2012 mit 5 Jahren Laufzeit und mit einem Kupon von 5,375% platziert worden.

    The Irish Stock Exchange hat die Börsennotierung der Serie 5 am 14.Februar 2017 gestrichen.


    05.12.2016, Essen. VEB beteiligt sich an der Finanzierung eines Großprojektes in Russland

    Die VEB finanziert ein rund 300 Mio. Euro teueres Petrochemie–Projekt in Russland. Von der deutschen Seite stellt die AKA Bank die mit der Euler–Hermes–Garantie gedeckte Finanzierung bereit.

    Am 05.12.2016 unterzeichneten ThyssenKrupp Industrial Solutions (TKIS), die russische IPK AG (Polyester Plant Ivanovo) und Region Ivanovo in Essen einen entsprechenden Auftrag in Höhe von 150 Mio. Euro über das technologische Engineering und ingenieurtechnische Begleitung. Die deutschen Hersteller Uhde Inventa–Fischer und Oerlikon Neumag werden sich am Projekt als Anlagen–Lieferanten beteiligen. Die Produktion mit jährlicher Kapazität bis zu 200 Tausend Tonnen Polyesterpolymere soll 2019 starten.

    Die Umsetzung des Vorhabens ermöglicht es Russland, seine Abhängigkeit von Kunstfaser–Importen für Medizintechnik, Automobilindustrie, Möbelherstellung und Textilindustrie wesentlich zu mindern, die Tiefverarbeitung der petrochemischen Rohstoffe zu verbessern und neue Arbeitsplätze in der Region Ivanovo zu schaffen.


    05.12.2016, Runder Tisch in der russischen Botschaft Berlin

    Der Repräsentant der Vnesheconombank in Deutschland Alexander Romanov nahm am Runden Tisch mit dem Verband der Russischen Wirtschaft in Deutschland und dem Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland W. Grinin teil. Es wurde eine praktische Koordinierung und Sicherung der Wirtschaftsinteressen russischer Produzenten in Deutschland und in der EU besprochen.

    Dem Verband der Russischen Wirtschaft in Deutschland gehören Vertreter der Banken und Unternehmen an, die unmittelbar in die deutsch–russische Handels– und Wirtschaftsbeziehungen involviert sind.


    01.12.2016, A. Romanov traf sich mit dem ZVEI Außenwirtschaftsauschuss

    Der Repräsentant der Vnesheconombank in Deutschland Alexander Romanov hielt einen Vortrag zum Thema «Russland: Geschäftsmöglichkeiten für die deutsche Industrie unter Beachtung der Embargovorschriften» in einer Sitzung des Außenwirtschaftauschusses des Zentralverbandes Elektrotechnik und Elektroindustrie e.V. (ZVEI) in Frankfurt.

    Danach beantwortete A. Romanov in einer Podiumsdiskussion zahlreiche Fragen der Führungskräfte deutscher und internationaler Unternehmen über Zustand der russischen Wirtschaft, Investitionsklima und neue änderungen im Wirtschaftsrecht. Das besondere Interesse der Zuhörer erregte eine mögliche Teilnahme deutscher Hersteller an Industrielokalisierung, Importsubstitution und exportorientierten Wertschöpfungsketten.


    17-18.11.2016, Delegation der Vnesheconombank zu Besuch in Frankfurt

    Der Vorsitzende Sergey Gorkov und eine Delegation der Führungskräfte der Vnesheconombank besuchten Frankfurt und nahmen am Frankfurter Europäischen Bankenkongress teil.

    Vorsitzender Sergey Gorkov, Erster Stellvertreter des Vorsitzenden Nikolay Tsekhomskiy, Stellvertretender Vorsitzender Alexey Ivanchenko und zuständige Bereichsleiter hielten zahlreiche Treffen mit den hochrangigen Vertretern deutscher und internationaler Banken ab. Es wurde sowohl die Finanzierung der in die Tat umsetzenden Projekte als auch die künftige Zusammenarbeit diskutiert.

    Der Frankfurter Europäische Bankenkongress gilt bereits seit mehreren Jahren als Treffpunkt der internationalen Finanzelite, die Mittel und Wege sucht, modernen Herausforderungen in der Finanzbranche zu widerstehen.


    15.10.2016 Jahrestreffen der Chefs der Mitgliedsbanken des Banken–Kooperationsmechanismus der BRICS–Länder

    Im Rahmen des BRICS–Gipfels (Bundesstaat Goa, Indien) kamen die Chefs der Mitgliedsbanken des BRICS–Banken–Kooperationsmechanismus (BKM) zu ihrem jährlichen Treffen zusammen.

    Sie berieten über grundlegende Mechanismen für Zahlungsausgleiche und Projektfinanzierungen in nationalen Währungen der BRICS–Staaten und über das Platzieren von Anleihepapieren der BKM–Mitgliedsbanken in russischen Rubel sowie in Auslandswährungen, einschließlich der Nationalwährungen der BRICS–Länder, auf dem russischen Kapitalmarkt. Darüber hinaus wurden auch die Ergebnisse der wirtschaftlichen Tätigkeit der Neuen Entwicklungsbank ausgewertet.

    Sergei Gorkov, Vnesheconombank–Vorsitzender, betonte in seiner Rede: «Die BKM–Mitgliedsbanken haben die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen geschaffen, einschließlich der Umsetzung der Finanzkooperation. Es ist an der Zeit die Zusammenarbeit auf eine neue Ebene zu bringen und die Vereinbarungen mit konkreten Projekten und Inhalten auszugestalten.» Derzeit setzt die Vnesheconombank mehr als zehn Projekte unter der Beteiligung der Finanzpartner aus den BRICS–Ländern bilateral um. Der größte Partner ist die China Development Bank.

    Sergei Gorkov nahm an den Veranstaltungen des 2. Gipfel–Tages ebenfalls teil, u.a. am Treffen der Chefs der Entwicklungsinstitute der BRICS–Länder mit der Führung der Neuen Entwicklungsbank, und referierte auf dem BRICS–Finanzforum.


    10.10.2016 Vnesheconombank gehört zu 10 zuverlässigsten Banken Zentral– und Osteuropas

    Nach Einschätzung der Zeitschrift «Global Finance» gehört die Vnesheconombank als das einzige russische Finanzinstitut zu den Top–Ten der zuverlässigsten Banken Zentral– und Osteuropas. Im diesjährigen Rating belegte sie Platz 10.

    Als Bewertungskriterien galten unter anderem langfristige Kredit–Ratings von Moody's, Standart&Poors und Fitch sowie die Kapitalgröße der 500 führenden Banken der Welt.

    Global Finance, monatliche Fachzeitschrift über Finanzen und Investitionen mit der Zentrale in New–York (USA), gegründet 1987.


    06.10.2016, Treffen und Veranstaltungen in Berlin

    Der Repräsentant der Vnesheconombank in Deutschland Alexander Romanov nahm am 6. «Unternehmerkongress Deutschland – Russland», an der Jahreskonferenz "Recht in Russland" sowie der Videokonferenz "KMU–Förderung in der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) und in Deutschland" teil. Prof. Dr. Braverman, Direktor der russischen Föderalen Körperschaft für KMU–Förderung, hielt Vorträge an den Veranstaltungen.

    Alexander Romanov führte Gespräche mit deutschen und russischen Partnern darunter Vertretern des Ost–Ausschusses der deutschen Wirtschaft, der Föderalen Körperschaft für KMU–Förderung, des Verbandes der russischen Wirtschaft in Deutschland, der Wegweiser GmbH und der Anwaltskanzlei Beiten Burkhardt.

    Der Kongress dient als neutrale Plattform für den Meinungsaustausch und die gemeinsame Erarbeitung von Lösungswegen. Im Fokus des Kongresses und der Rechtskonferenz standen Wirtschaftskrise, Absicherung der Geschäftsbeziehungen in Zeiten der Sanktionen und änderungen im russischen Rechtssystem. Im Rahmen der Videokonferenz, die bei der Unterstützung des Wirtschaftsbüros der Russischen Botschaft in Berlin organisiert wurde, fanden Präsentationen der russischen KMU und der Meinungsaustausch zum bilateralen Kooperationsformat statt.


    24.06.2016, Deutsch-Russische Strategische Arbeitsgruppe traf sich in Berlin

    Repräsentant der Vnesheconombank in der Bundesrepublik Deutschland Alexander Romanov nahm am Treffen der deutsch–russischen Strategischen Arbeitsgruppe für Wirtschaft und Finanzen (SAG) teil, die sich nach zweijähriger Pause wieder in Berlin traf.

    Der Erste Stellvertretende Minister für wirtschaftliche Entwicklung der Russischen Föderation Alexej Lichatschow und der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Uwe Beckmeyer betonten als Co–Vorsitzende der Gruppe die Bedeutung eines praktischen Dialogs deutscher und russischer Unternehmen.

    Die SAG diskutierte bilaterale Investitionsvorhaben und Projekte in den künftigen Kooperationsbereichen, darunter Energie, Umweltschutz, Berufsausbildung und wissenschaftliche Forschung.

    Anschließend fand die zweite Konferenz der Deutsch–Russischen Unternehmerplattform statt.


    27.05.2016, Vnesheconombank nahm an einem D20 Treffen teil

    Vnesheconombank nahm in Peking am vierten Treffen der Förderbanken der D20 Gruppe und einer Konferenz zum Thema «Bewegung zu einer innovativen, lebensfähigen und gemeinsamen Weltwirtschaft» teil.

    Die Teilnehmer diskutierten Perspektiven der Zusammenarbeit der D20–Förderbanken miteinander sowie deren Kontakte zu internationalen und regionalen Förderbanken. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Rolle der langfristigen Investitionen beim Aufbau einer Innovationswirtschaft, dem gemeinsamen Wirtschaftswachstum und der Armutsbekämpfung gewidmet.

    Es fand auch eine Sitzung des Klubs der langfristigen Investoren (LTIC) statt, in der die wichtigsten Arbeitsbereiche des Klubs und Klubmanagements besprochen wurden. VEB ist Klubmitglied seit Juni 2009.

    Gleichzeitig führte Vnesheconombank Gespräche im bilateralen Format mit China Development Bank Corporation, Export–Import Bank of India, Development Bank of Southern Africa Ltd. und anderen. Die nächste D20–Runde ist für 2017 in Deutschland geplant.

    Die Idee solcher Zusammentreffen bot Vnesheconombank an. Das erste fand in Moskau 2013 statt. Das D20–Format ermöglicht, aktuelle Weltwirtschaftsherausforderungen zu besprechen und der wirtschaftlichen Tagesordnung der G20 beizutragen.


    04.05.2016, Sergei Gorkov wurde Vertreter von Russland im BRICS–Kooperationsrat

    Der Vorsitzende der Vnesheconombank Sergei Gorkov wurde vom Präsidenten Russland‘s zum Vertreter im Kooperationsrat der BRICS–Staaten für 3 Jahre von 2016 bis 2018 ernannt.

    BRICS–Staaten sind eine informelle Vereinigung der sich schnell entwickelnden Volkswirtschaften, solche wie Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Beim Gipfeltreffen dieser Länder in Durban (Südafrika) im Jahr 2013 wurde öffentlich über die Gründung eines Kooperationsrates der BRICS–Staaten mitgeteilt. Laut Beschluss der Politiker besteht der Kooperationsrat aus fünf Repräsentanten von jeder Seite.

    Die Aufgabe des Kooperationsrates ist die Feststellung von Problemen und Schwierigkeiten, die die Entwicklung der Wirtschafts–, Handels–, Geschäfts– und Investitionsbeziehungen zwischen den BRICS–Staaten verhindern könnten, sowie die Vorbereitung von Empfehlungen und Vorschlägen zu denen Beseitigung.


    26.02.2016, Sergey Gorkov wurde zum neuen Vorsitzenden der Vnesheconombank ernannt

    Vnesheconombank stellt ihren neuen Vorsitzenden Sergey Nikolaewitsch Gorkov vor.

    Sergey Gorkov wurde am 1. Dezember 1968 geboren.

    Er ist Absolvent der Akademie beim Föderalen Sicherheitsdienst der Russischen Föderation.

    Seit November 2008 arbeitete er als Direktor für Personalpolitik der Sberbank, seit Oktober 2010 wurde er stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sberbank. Vorher war er an den leitenden Positionen in russischen Großunternehmen tätig.

    Er ist Träger der Medaille des Ordens «Für Verdienste vor dem Vaterland» 2. Klasse sowie an ihn wurde eine Dankadresse der Regierung der Russischen Föderation gerichtet.


    19.02.2016, 4. Russland — Konferenz «Markt. Modernisierung. Mittelstand.»

    Am 19. Februar 2016 nahm der Repräsentant der Vnesheconombank in Deutschland Alexander Romanov an der Wirtschaftskonferenz «Markt. Modernisierung. Mittelstand.» in Berlin teil. Matthias Machnig, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft und Energie sowie Alexej Uljukajew, Minister für wirtschaftliche Entwicklung der Russischen Föderation sprachen ihre Grußworte am Konferenzbeginn.

    Die Konferenz wurde bereits zum vierten Mal durch die Deutsche Industrie– und Handelskammertag (DIHK) gemeinsam mit der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) Russland organisiert und bat eine gute Möglichkeit, über die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen, Wirtschaftssanktionen, Importsubstitution sowie eine objektive Berichterstattung durch Medien in beiden Ländern zu diskutieren. Mehr als 500 Personen, darunter auch hochrangige Unternehmensvertreter und politische Entscheidungsträger wurden zu den Gästen der Konferenz.


    17.02.2016, Bonds in Höhe von 500 Millionen Schweizer Franken getilgt

    Am 17. Februar 2016 hat Vnesheconombank ihre Kuponanleihe im Gesamtbetrag von 500 Mio. Schweizer Franken getilgt.

    Mit ihrer ersten 5–jährigen Bonds Anleihe in Schweizer Franken der Serie 4 debütierte Vnesheconombank am 17 Februar 2011. Der Kupon beträgt 3,75%.


    15.01.2016, Maßnahmen zur Finanzstabilität der Vnesheconombank

    Die Regierung der Russischen Föderation hat am 30. Dezember 2015 zwei Beschlüsse Nr. 1491 und Nr. 1495 sowie eine Verordnung Nr. 2750–p als Maßnahmenpaket für die Finanzstabilität der Vnesheconombank verabschiedet.

    Die durch den Beschluss Nr. 1491 vorgenommenen Änderungen werden ermöglichen, die Laufzeit der vorher bei der Vnesheconombank zur Gewährung ihrer Kapitalstärke eingelegten Depositen um 5 Jahre zu verlängern, den Zinssatz dabei zu reduzieren und die tilgungsfreie Periode bis 3 Jahren auszudehnen. All das wird der Vnesheconombank verschaffen, einen zusätzlichen Profit zu ziehen und dadurch das Eigenkapital zu stärken. Die Entscheidung wird ein Wachstum der Aktiva der Vnesheconombank von 3,0 bis 6,6 Milliarden US Dollar fördern und das von Financial Covenants vorgesehene Niveau überschreiten lassen.

    Die Verordnung Nr. 2750–p schreibt dem Finanzministerium Russlands vor, die mit der Vnesheconombank abgeschlossenen Verträge über die hinterlegten Geldmittel des Nationalwohlstandsfonds in US Dollar zu ändern, darunter der Zinssatz bis 0,25% zu reduzieren, die Laufzeit von Depositen bis 20 Jahren zu verlängern und eine zinslose Periode bis 3 Jahren testzusetzen, wobei die Zinsen angerechnet, aber weder kapitalisiert noch ausgezahlt werden. Die Zinstilgung für die tilgungsfreie Periode erfolgt an ihrem Ende, danach werden die Zinsen einmal pro Jahr ausgezahlt. Die Konditionenänderung soll einen allmählichen positiven Einfluss auf das Kapital der Vnesheconombank dank der reduzierten Zinszahlungen und einer besseren Bonität ausüben.

    Der Beschluss Nr. 1495 bestimmt auch Richtlinien zur Hinterlegung der Geldmittel des Nationalwohlstandsfonds bei der staatlichen Körperschaft «Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft» (Vnesheconombank). Gemäß Richtlinien werden Geldmittel vom Finanzministerium durch Einzelbeschlüsse der Regierung eingelegt.

    Die getroffene Entscheidung wird eine zusätzliche Geldquelle für die Vnesheconombank auftun, um die Finanzierung der Investitionsprojekte zu intensivieren.


    22.10.2015, Nach zwei Jahren Pause fand wieder ein Petersburger Dialog statt

    Sergey Wasiliew, stellvertretender Vorsitzender — Vorstandsmitglied der Vnesheconombank, und Alexander Romanov, Repräsentanzleiter der Vnesheconombank in Deutschland, nahmen am 14. Petersburger Dialog teil.

    Eröffnet wurde der Petersburger Dialog am 22. Oktober 2015 in Potsdam nach einer Aussetzung im Jahr 2014 von den beiden Co–Vorsitzenden Ronald Pofalla (Ex–Kanzleramtschef) und Wiktor Subkow (früherer Ministerpräsident Russlands). Bis zu 200 Gästen aus Russland und Deutschland beteiligten sich am Dialog – Politik und Zivilgesellschaft diskutierten die heutigen Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Am 23 Oktober 2015 fand dann die eigentliche Diskussion in 8 Arbeitsgruppen unter der Überschrift «Modernisierung als Chance für ein gemeinsames europäisches Haus» statt. Die Teilnehmer äußerten sich über eine positive Rolle des Petersburger Dialogs für die Normalisierung der russisch–deutschen Kontakte.


    15.09.2015, Der 5. Unternehmerkongress und die 8. Investitions– und Wirtschaftskonferenz in Berlin

    Der Repräsentant der Vnesheconombank in Deutschland Alexander Romanov nahm an den Podiumsdiskussionen der Schlussplenarsitzung des 5. «Unternehmerkongress Deutschland – Russland 2015» teil. Der Kongress sollte einer Normalisierung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen der Russischen Föderation und der Bundesrepublik Deutschland beitragen. Dabei beteiligte sich Herr Romanov auch an einem runden Tisch, dessen Ziel war, die Erwartungen russischer Geschäftskreise von Deutschland zu testen.

    In diesem Jahr fand der Unternehmerkongress in Berlin vor dem Hintergrund einer politischen Krise zwischen der Europäischen Union und Russland statt, die negativ auf wirtschaftliche Kooperation einwirkt und bereits zu einer Reduzierung des Handelsvolumens um ein Drittel zwischen der Russischen Föderation und der Bundesrepublik geführt hat.

    Als ein positives Anzeichen des heutigen Kongresses war im Vergleich zum Vorjahr die Teilnahme der Vertreter der deutschen Regierung daran – so hielt eine Rede Dr. Rainer Sontowsky, Beamteter Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

    Als Redner sprachen auch W. Grinin, Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland; Dr. Klaus von Dohnanyi, Vorsitzender des Beirates, Wegweiser Media & Conferences GmbH; Prof. Dr. Ruslan Grinberg, Direktor, Wirtschaftsinstitut der Akademie der Wissenschaften Russlands und andere prominente Gäste.

    Das Ziel des Kongresses und der Konferenz war die Besprechung aktueller praktischer Probleme bei der Finanzierung des gegenseitigen Handels, effektive rechtliche Absicherung der Auslandsinvestitionen in der Russischen Föderation, sowohl Änderungen im Handels– und Finanzrecht.


    14.09.2015, Buchvorstellung in Berlin

    Der Repräsentant der Vnesheconombank in Deutschland Alexander Romanov nahm an einer Vorstellung des Buches « Deutschlandversteher – Russlands wissenschaftliche Elite schaut auf das heutige Deutschland» teil.

    Die deutsche Version des Buches enthält die Leitsätze bekannter russischer Politiker, Banker, Unternehmer und Künstler zum Umbau und Umdenken der deutsch–russischen Beziehungen.

    Vnesheconombank ist eines der Unternehmen, das die Erscheinung des Buches unterstützt hatte. Die Buchvorstellung fand in den Räumen des Handels– und Wirtschaftsbüros der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin statt.


    25.08.2015, Teilnahme am Wirtschaftstag der Botschafterkonferenz 2015 im Auswärtigen Amt

    Der Repräsentanzleiter der Vnesheconombank in Deutschland Alexander Romanov nahm auf Einladung des Auswärtigen Amtes an einem Wirtschaftstag zur Konferenz der Leiterinnen und Leiter der deutschen Auslandsvertretungen in Berlin teil.

    Zu den aktuellen Themen des Wirtschaftstages wurden Außenpolitik und Wirtschaft, Migration und Entwicklung Europas.

    Das Thema der politischen und wirtschaftlichen Beziehungen mit Russland wurde im Grußwort des Bundesministers des Auswärtigen Frank–Walter Steinmeier angeschnitten. Das Russlandgeschäft wurde dann auch in einer Podiumsdiskussion aktiv diskutiert.


    27.06.2015, Das russisch–orthodoxe Kloster in Götschendorf feiert sein 10. Jubiläum

    Der Repräsentant der Vnesheconombank Alexander Romanov hat an einer Feier anlässlich des 10. Jubiläums der Vertragsunterzeichnung zwischen dem Land Brandenburg und der Berliner Diözese der Russisch–orthodoxen Kirche über die übergabe des Herrenhauses in Götschendorf zur Gründung eines russisch – orthodoxen Klosters teilgenommen.

    Im Jahre 2006 entstand eine Idee, in Deutschland ein russisch–orthodoxes Kloster zu gründen. Danach begann die Berliner Diözese zu diesem Zwecke, mit Geldern russischer Unternehmen, darunter auch Vnesheconombank, eine neue Kirche zu bauen.

    Das Kloster wurde inzwischen zum Mittelpunkt eines russisch–deutschen Zentrums, das geistliche Arbeit realisiert, damit die deutsche öffentlichkeit russische kirchliche und kulturelle Traditionen kennenlernen könnte.

    An der Jubiläumsfeier nahmen Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland Wladimir Grinin, Erzbischof von Berlin und Deutschland Feofan sowie Bundestagsabgeordnete teil.


    25.06.2015, Jahresversammlung des Ost–Ausschusses fand in Berlin statt

    Der Repräsentant der Vnesheconombank Alexander Romanov hat an einer Jahresversammlung des Ost–Ausschusses teilgenommen. Zu einem der wichtigsten Themen der Veranstaltung wurde der Abbau von Sanktionen gegen Russland. «Nach einem Rückgang der deutschen Exporte nach Russland um 6,5 Milliarden Euro im Jahr 2014 rechnet der Ost–Ausschuss der Deutschen Wirtschaft für 2015 mit einem Einbruch um weitere neun Milliarden Euro. Die negative Entwicklung seit Beginn der Sanktionen bedroht in Deutschland unmittelbar 150.000 Arbeitsplätze», sagte Ost–Ausschuss–Vorsitzender Eckhard Cordes.


    22.04.2015, Das 3. east forum Berlin fand statt

    Der Repräsentanzleiter der Vnesheconombank in der Bundesrepublik Deutschland Alexander Romanov nahm am east forum Berlin teil. Am 22. April 2014 veranstaltete der Ost–Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, die UniCredit und die METRO GROUP mit Unterstützung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin zum dritten Mal das east forum Berlin. Diese internationale Konferenz hat das Ziel, angesichts wachsender Spannungen in Europa die Vision eines gemeinsamen europäischen Wirtschaftsraums von Lissabon bis Wladiwostok wiederzubeleben. In diesem Jahr diskutierte das east forum Berlin insbesondere über die Folgen der Ukraine–Krise, widmete sich der aktuellen Debatte über eine neue EU–Nachbarschaftspolitik und suchte nach den möglichen Antworten auf die zunehmende Konfrontation zwischen der EU und Russland. Als Redner sprachen der EU Kommissar für Nachbarschaftspolitik und Erweiterungsverhandlungen Dr. Johannes Hahn; Vorstandsvorsitzender der UniCredit Dr. Giuseppe Vita; Koordinator für die zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit mit Russland, Zentralasien und den Ländern der östlichen Partnerschaft Dr. Gernot Erler, sowie hochrangige Vertreter aus Südosteuropa, Russland und Zentralasien.


    27.02.2015, Repräsentanz der Vnesheconombank nahm an der Russland–Konferenz in Berlin teil

    Am 27.02.2015 fand bereits zum dritten Mal die Russland–Konferenz «Markt. Modernisierung. Mittelstand.» der Deutsch–Russischen Auslandshandelskammer (AHK) und des Deutschen Industrie– und Handelskammertags (DIHK) in Berlin statt. Mit fast 500 Teilnehmern bleibt die Russland–Konferenz eine der größten Russland Veranstaltungen in Deutschland und Treffpunkt für alle, die sich über die aktuelle Situation in Russland aus erster Hand informieren möchten. An der Konferenz nahmen prominente Gäste teil — Dr. Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer DIHK e.V.; Wladimir Grinin, Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland; Dr. Rainer Seele, Präsident der Deutsch–Russischen AHK und Vorstandsvorsitzender der Wintershall Holding GmbH; Michael Harms, Vorstandsvorsitzender der Deutsch–Russischen AHK und viele andere. Vnesheconombank war präsent durch ihren Vertreter in der Bundesrepublik Deutschland Alexander Romanov.

    Trotz der heutigen schwierigen politischen und wirtschaftlichen Lage betonten alle Sprecher den beiderseitigen Willen deutscher und russischer Unternehmen zur aktiven und dauerhaften Zusammenarbeit. Dieses Thema wurde zum Leitfaden der ganzen Veranstaltung. Es herrschte auch ein hohes Maß an Einigkeit darüber, dass die Begriffe Markt, Modernisierung und Mittelstand nichts von ihrer Aktualität verloren haben, und dieser Dreiklang weiterhin entwickelt werden muss.


    13.01.2015, Petr Fradkov zum Ersten Stellvertreter des Vorsitzenden der Vnesheconombank – Vorstandsmitglied ernannt

    Petr Fradkov wurde zum Ersten Stellvertreter des Vorsitzenden der Vnesheconombank — Vorstandsmitglied ernannt. Eine entsprechende Endscheidung hat der Bankaufsichtsrat im Dezember 2014 getroffen.

    P.Fradkov wird für Finanzierung der staatlichen Außenwirtschaftstätigkeit, Förderung der nationalen Exporte und Strategie der Vnesheconombank auf dem internationalen Finanzmarkt zuständig sein. Seinem Wirkungsbereich werden auch Pflege und Entwicklung der Beziehungen mit heimischen und ausländischen Investoren angehören.

    P.Fradkov ist am 7. Februar 1978 in Moskau geboren.

    Bis 2000 Studium der Weltwirtschaft am Moskauer Institut für Internationale Beziehungen bei dem Außenministerium der Russischen Föderation.

    2007 Studium an der Business Schule der Universität Kingston und an der Akademie für Volkswirtschaft bei der Regierung der Russischen Föderation. Master of Business Administration. Dr. oec. publ.

    2000 – 2004 Experte, stellvertretender Repräsentant der Vnesheconombank–Repräsentanz in den USA, Abteilungsleiter, Vnesheconombank der UdSSR.

    2004 – 2005 Stellvertretender Generaldirektor, Fernosten Reederei AG.

    2005 – 2007 Stellvertretender Direktor, Erster stellvertretender Direktor, Direktor, Vnesheconombank der UdSSR.

    2007 Vorstandsmitglied der staatlichen Körperschaft «Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft» (Vnesheconombank), Stellvertretender Vorsitzender der Vnesheconombank.

    2011 Vorstandsvorsitzender, Generaldirektor der russischen Exportagentur EXIAR AG, Vorstandsmitglied der staatlichen Körperschaft «Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft» (Vnesheconombank).

    2012 – 2014 Vorstandsvorsitzender, Generaldirektor der EXIAR AG.


    Am 25. November 2014 besuchte eine russische Delegation Stuttgart.

    Die Delegation war durch den Wirtschaftsminister der Russischen Föderation, Vorsitzende der Vnesheconombank und der VTB–Bank, Vertreter der Industrie und russischer Regionen präsent.

    Es fanden Treffen mit den Mittelständlern und Giganten der deutschen Maschinenbauindustrie aus Baden–Württemberg statt. Zum Thema des Dialogs wurde eine Normalisierung der deutsch–russischen Wirtschafts– und Handelsbeziehungen in absehbarer Zukunft.

    Während der Reise gab der Vorsitzende der Vnesheconombank Vladimir Dmitriev ein Interview der Zeitung «Der Tagesspiegel».


    Am 25. November 2014 antwortete der Vorsitzende der Vnesheconombank Vladimir Dmitriev auf die Fragen
    der Zeitung «Der Tagesspiegel».


    http://www.veb.ru/press/news

    Die Sanktionen des Westens treffen die Mittelschicht

    DER Tagesspiegel
    30.11.2014

    Seit Juli bekommen Russlands staatliche Banken auf dem westlichen Kapitalmarkt keine langfristigen Kredite mehr. Das "schadet erheblich", sagt Vladimir Dmitriev, Chef der Entwicklungsbank , und warnt: Der Westen strafe die Falschen und destabilisiere auch die ukrainischen Banken.

    Sie sind in Deutschland, um Ihre deutschen Geschäftspartner zu treffen. Gibt es da noch viel zu besprechen?

    Aber ja, ganz besonders in diesen schwierigen Zeiten. Manche haben sogar Angst, dass ihre russischen Unternehmen verstaatlicht werden. Aber das ist Unsinn, das werden wir ganz sicher nicht tun.

    Vermutlich wollen aber viele jetzt schnell raus aus Russland, oder?

    Nein, so ist das nicht. Die jetzige Lage schreckt Unternehmer ab, in Russland neue Geschäfte aufzubauen, das stimmt leider. Aber die Unternehmen, die etabliert sind, oft schon seit Jahrzehnten, die werden sich gewiss nicht zurückziehen, warum sollten sie? Volkswagen zum Bespiel hat im Bezirk Kaluga ebenso wie Volvo und andere westliche Konzerne eine Produktion und großes Interesse, das auszubauen. Schließlich treffen ihre Autos auf große Nachfrage.

    Fürchten Sie nicht, diese könnte Ihre letzte Reise nach Deutschland sein, weil Sie auch auf die Liste der unerwünschten Personen gesetzt werden?

    Ach wissen Sie, ich weiß noch, wie es im Kalten Krieg war. Ich bin auf alle Szenarien vorbereitet.

    Die EU und die USA haben jedenfalls ihre Bank schon mit Sanktionen belegt. Darum dürfen Sie keine Kredite mehr auf dem westlichen Kapitalmarkt aufnehmen. Trifft Sie das?

    Selbstverständlich, wir können fällig werdende Darlehen in Dollar und Euro nicht mehr verlängern. Aber wir sind eine staatliche Bank. Die Regierung und die Zentralbank werden die nötigen Devisen aus den Reserven bereitstellen. Bis Ende 2015 werden wir Auslandschulden von rund 1,4 Milliarden Dollar zurückzahlen, da müssen sich unsere Kreditgeber keine Sorgen machen.

    Auch die deutsche Staatsbank KfW hat die Zusammenarbeit mit Ihrer Bank auf Eis gelegt. Hat das praktische Folgen?

    Ja, das bedaure ich sehr. Die KfW war bisher ein sehr wichtiger Partner. Jetzt hat sie eines unserer wichtigsten Projekte eingefroren. Wir wollten gemeinsam mit der Europäischen Investitionsbank einen Fonds mit 720 Millionen Euro auflegen, um damit die Produktion von innovativen Technologien bei kleinen und mittleren Unternehmen zu finanzieren. Das zeigt, wie die Sanktionen die Falschen treffen. Sie sollen die russische Regierung bestrafen, aber sie treffen die normalen Leute. In diesen Unternehmen, die wir fördern wollten, da arbeiten genau die Mittelschichtbürger, die so wichtig sind für eine stabile Demokratie.

    Welche Folgen haben die Sanktionen für Russlands Bankensystem insgesamt?

    Sie schaden erheblich, das ist kein Geheimnis. Das Finanzministerium schätzt, dass unsere Wirtschaft dadurch 40 Milliarden Dollar im Jahr verliert. Die fünf staatlichen Banken, die sich jetzt nicht mehr im Ausland refinanzieren können, sind wichtige Kreditgeber für die russische Wirtschaft. Und leider kann unser eigener Kapitalmarkt die externe Finanzierung nicht ersetzen. Allerdings sind wir nicht die einzigen Verlierer. Nach dem Sanktionsbeschluss der EU sind die deutschen Exporte nach Russland um 26 Prozent gefallen. Das Sanktionsschwert hat eben zwei Schneiden und schadet letztlich allen. Das sehe ich wie Henry Kissinger, der kürzlich gewarnt hat, dass die Eskalation der Sanktionen der ganzen Weltwirtschaft schaden könnte.

    Sie haben gemeinsam mit den anderen vier Staatsbanken beim Europäischen Gerichtshof Klage gegen die Sanktionen eingereicht. Glauben Sie wirklich, die Richter werden sich gegen die Regierungen stellen?

    Ja, weil die genannten Gründe für die Sanktionen auf uns gar nicht zutreffen. Im Beschluss heißt es, es sollen Institutionen bestraft werden, die in den Konflikt in der Ukraine verwickelt sind. Aber weder wir noch die anderen Banken haben irgendetwas damit zu tun. Im Gegenteil, wir haben eine Tochterbank dort und wir unterstützen die ukrainische Wirtschaft.

    Ihre Bank ist aber Teil des russischen Staates, dessen Regierung den Bürgerkrieg anheizt.

    Einige iranische Institutionen, die in Luxemburg erfolgreich geklagt haben, sind auch staatlich, etwa die iranische Zentralbank. Aber weil es keinen Nachweis für deren Verwicklung in illegale Geschäfte gab, haben die EU–Richter die Sanktion gegen sie aufgehoben.

    Präsident Putin sagte im deutschen Fernsehen, die Sanktionen würden letztlich auch die Ukraine treffen, weil ukrainische Banken 25 Milliarden Euro Schulden in Russland haben, die womöglich fällig gestellt werden müssen. Wird das so kommen?

    Es gibt diesen Zusammenhang. Die Tochterbanken russischer Konzerne haben in der Ukraine einen großen Marktanteil und haben nun auch den Zugang zum westlichen Kapitalmarkt verloren. Den würden sie aber dringend brauchen. Die Lage in der Ukraine ist katastrophal. Das Bruttoinlandsprodukt ist um sieben Prozent gefallen, die Industrieproduktion sogar um 16 Prozent, vier Fünftel aller Kredite werden nicht pünktlich bedient. Darum benötigen alle Banken, und eben auch die in russischer Hand, neues Kapital. Wenn sie das nicht bekommen können, weil auch ihre Eigentümer nicht genug haben, gefährdet das das ganze ukrainische Bankensystem.

    Wie ist das bei Ihrer eigenen Bank in Kiew, der Prominvest?

    Auch wir verlieren dort Geld. Trotzdem halten wir daran fest. Wir haben professionelle Beziehungen zur ukrainischen Zentralbank, deren Chefin versprochen hat, russische Banken genauso zu behandeln wie alle anderen.

    Russland und die Ukraine liegen de facto im Krieg, aber Ihre Geschäfte laufen einfach weiter?

    Die Industrie in beiden Ländern ist eng verbunden, vor allem im Maschinenbau und der Luft– und Raumfahrt. Das haben wir über Prominvest finanziert. Jetzt ist es viel schwieriger, aber wir bemühen uns. Mich persönlich schmerzt das alles sehr. Meine Frau ist Ukrainerin und wir haben jedes Jahr mit den Kindern Ferien in unserm Landhaus bei Charkiw gemacht. Aber jetzt trauen wir uns mehr dorthin, weil wir uns nicht sicher fühlen.

    Werden die Sanktionen auch Russland in die Rezession stürzen?

    Das größere Problem ist die schlechte Weltkonjunktur und der Fall des Ölpreises von 110 auf 80 Dollar pro Fass. Allein das kostet uns 100 Milliarden Dollar im Jahr. Die Sanktionen machen es nur schlimmer, vor allem weil die ausländischen Investitionen ausbleiben. Wir erwarten daher einen Rückgang des Wachstums auf 0,3 Prozent in diesem Jahr und vielleicht eine Stagnation im nächsten. Doch ich bin sicher, dass die Regierung alles tun wird, um eine Rezession zu verhindern, vor allem durch Investitionen in die Infrastruktur.

    Wer soll das bezahlen?

    Das Geld kommt aus dem Staatshaushalt und von der Zentralbank. Die hat sich bisher zurückgehalten, aber sie wird nun den Banken zusätzliches Geld bereitstellen, um solche Investitionen zu finanzieren.

    Also eine Art «Quantitative Easing», wie es auch die amerikanische Notenbank betrieben hat?

    Das können Sie so nennen, aber bei uns wird es in die reale Wirtschaft fließen, nicht auf den Aktienmarkt.

    Auch der Wert des Rubels ist um 40 Prozent abgestürzt. Wie erklären Sie sich das?

    Der Rubelkurs folgt dem Ölpreis, das war schon immer so.

    Liegt es nicht vor allem daran, dass die Reichen ihre Rubel verkaufen und ihre Vermögen ins Ausland schaffen? Seit März sind schon 128 Milliarden Dollar abgeflossen.

    Das ist ganz normal. Unternehmen und Händler, die Importe bezahlen müssen, sichern sich ab und kaufen deshalb Dollar und andere Währungen, die sie bei ausländischen Banken deponieren.

    Wenn die Kapitalflucht eskaliert, wird die Regierung dann Kapitalverkehrskontrollen verhängen?

    Welche Kapitalflucht? Das sind übliche Zahlungsflüsse. Russland hat sich einem liberalen Finanzsystem verschrieben, und das wird auch so bleiben.

    Müssen Sie nicht fürchten, dass die Ratingagenturen Russland und damit auch Ihre Bank herabstufen?

    Ach, sollen sie doch! Diese Drohungen sind haltlos. Russland hat seit vielen Jahren einen Haushaltsüberschuss und große Reserven. Würden sie unsere Kreditwürdigkeit herabstufen, dann würden die Agenturen nur belegen, dass ihre Urteile keine wissenschaftliche Grundlage haben. Dann müssten wir ernsthaft Alternativen für das Rating finden, vielleicht zusammen mit China.

    Russische Firmen haben 500 Milliarden Dollar Auslandschulden, davon stehen 130 Milliarden Dollar bis Ende 2015 zur Rückzahlung an. Werden Sie das noch bezahlen können, wenn Sie keine neuen Kredite bekommen?

    Unsere Gold– und Währungsreserven liegen bei 400 Milliarden Dollar, also könnte man darauf zurückgreifen. Aber viele Unternehmen können auch ohne Staatshilfe ihre Kredite im Ausland bedienen, weil sie eigenes Auslandsvermögen haben oder Inlandsguthaben umtauschen können. Unsere westlichen Partner sollten sich allerdings im Klaren sein, dass die Kredite unter den Regeln offener Kapitalmärkte aufgenommen wurden. Wenn diese Regeln nun gebrochen werden, dann könnten Kreditnehmer auch höhere Gewalt reklamieren. Dazu sollten wir es nicht kommen lassen.


    05.11.2014 Mitarbeiter der Vnesheconombank trauern um einen tragischen Tod von Alexander Ivanov

    Am 3. November 2014 kam ums Leben infolge eines tragischen Unfalls im Alter von 37 Jahren Herr Alexander Ivanov, Stellvertretender Vorsitzender – Vorstandsmitglied der Vnesheconombank.

    Alexander Ivanov wurde in Moskau im Jahr 1977 geboren.

    2000 schloss er sein Studium am Moskauer Institut für Internationale Beziehungen beim Außenministerium der Russischen Föderation ab, wo er Weltwirtschaft studierte. 2003 absolvierte er die Finanzakademie bei der Regierung der Russischen Föderation, an der er das Studium der Wirtschaftswissenschaften fortsetzte. 2012 erwarb er den Grad eines „Executive Master of Administration“ in der Stockholmer Schule für Wirtschaft.

    2000 begann er seine Banktätigkeit in der Vnesheсonombank, wo er für Kontakte zu russischen und baltischen Banken sowie Banken der GUS Staaten zuständig war.

    Seit 2002 bis 2006 war er in verschiedenen Positionen in der VTB Bank AG tätig.

    2006 kehrte er zurück und setzte seine Tätigkeit als Stellvertretender Direktor und später als Stellvertretender Vorsitzender – Vorstandsmitglied in der Vnesheconombank fort. Er war für einen der wichtigsten Bereiche verantwortlich – Kooperation mit internationalen Finanzorganisationen, nationalen und regionalen Förderinstituten, Finanzierung außenwirtschaftlicher Projekte und Programme, Förderung russischer Exporte, Bank–zu–Bank Kredite und Handelsfinanzierungen. Als ausgezeichneter Fachmann und hervorragender Praktiker setzte er seine ganze Kraft, sein umfassendes Können und Wissen stets für eine solide Finanzpolitik der ganzen VEB–Gruppe ein.

    Für seine berufliche Arbeit wurde ihm 2009 ein Dankbrief des Vorstandsvorsitzenden der Vnesheconombank eingehändigt und 2013 eine Auszeichnung „Für den Beitrag zur internationalen Zusammenarbeit“ des Außenministeriums der Russischen Föderation verliehen.

    Mit ihm verlieren wir einen Experten mit hoher und unbestrittener Fachkompetenz auf seinem Fachgebiet, der stets mit Rat und Tat zur Seite stand. Er bleibt in unserer Erinnerung als ein heller und bescheidener Mensch mit guten persönlichen Eigenschaften. Wir haben einen richtigen Freund und Kollegen verloren.

    Vorstand der Vnesheconombank, Freunde und Kollegen


    Am 23. September 2014 fand der Tag der Deutschen Industrie 2014 statt

    Am 23. September 2014 nahm der Repräsentant der Vnesheconombank Alexander Romanov am Tag der Deutschen Industrie 2014 in Berlin teil. Rund 1300 Gäste unter anderem Spitzenmanager der deutschen Wirtschaft wurden von der Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem Bundesminister für Wirtschaft und Energie Sigmar Gabriel, dem Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt sowie dem französischen Premierminister Manuel Valls begrüßt.

    Der BDI–Tag wurde zu einem intensiven Dialog zwischen Wirtschaft und Politik, dessen Ziel ist es, die Industrie durch Digitalisierung, umweltfreundliche Technologien und Abschaffung von Barrieren im internationalen Handel zu fördern.


    Am 7. Juli 2014 fand der 4. Unternehmerkongress in Berlin statt

    Der Repräsentanzleiter der Vnesheconombank Alexander Romanov beteiligte sich am 4. Unternehmerkongress in Berlin. Neben Teilnehmern aus Deutschland und Russland nahmen diesmal auch politische und wirtschaftliche Vertreter aus der Ukraine teil. 250 Gäste wurden Zeuge offener Diskussionen, bei denen trotz politischer Differenzen auch Gemeinsamkeiten in wirtschaftlichen Fragen herausgearbeitet wurden. Nach der gemeinsamen Eröffnungsveranstaltung konnte man an verschiedenen Fachdiskussionen teilnehmen. Der Ost–Ausschuss der deutschen Wirtschaft veranstaltete z.B. ein Fachpodium zum Thema “Chancen für deutsche Mittelständler in Russland”.


    Am 26. Juni 2014 fand eine Jahresveranstaltung des Ost–Ausschusses der Deutschen Wirtschaft statt

    Der Repräsentanzleiter der Vnesheconombank Alexander Romanov hat an der Jahresveranstaltung des Ost–Ausschusses der Deutschen Wirtschaft in Berlin teilgenommen. In einer weiteren Diskussionsrunde ging es um die Verbesserung der Bedingungen für eine intensive Zusammenarbeit in Politik und Wirtschaft zwischen dem Osten und Westen. Zum Motto der Veranstaltung wurde der Redetitel von Prof. Dr. Siegried Russwurm, Mitglied des Vorstandes der Siemens AG, “Wirtschaftsraum Europa — Kooperation statt Konfrontation.”


    10.04.2014 “Gagarin. Der Erste im Weltall.” vorgeführt in Berlin

    Am 10. April 2014 fand in der Botschaft der Russischen Föderation in Berlin eine Vorführung des Spielfilms “Gagarin. Der Erste im Weltall” statt. Der Film wurde mit einer finanziellen Unterstützung von der Vnesheconombank gedreht und vorgeführt. Die Vorführung wurde dem Tag der Kosmonautik gewidmet, der jährlich am 12. April in Russland gefeiert wird.

    Am Event nahmen mehr als 150 Gäste teil. Der Botschafter der Russischen Föderation Vladimir Grinin, der Repräsentanzleiter der Vnesheconombank Alexander Romanov und der erste deutsche Kosmonaut Sigmund Jähn sprachen ihre Grußworte. Zum Abschluss ergab sich den Anwesenden eine Gelegenheit, ihre Meinungen über den gezeigten Film während eines Empfangs auszutauschen.


    09.—10.04.2014 fand das 2. east forum Berlin statt

    Der Repräsentanzleiter der Vnesheconombank in Deutschland Alexander Romanov hat am east forum teilgenommen. Am 9. und 10. April 2014 fand zum zweiten Mal das Forum in Berlin statt. Mit diesem jährlichen Forum schaffen die UniCredit, der Ost–Ausschuss der Deutschen Wirtschaft und das Land Berlin in der Bundeshauptstadt eine Plattform, auf der Unternehmer und Politiker aus Ost und West über die drängendsten wirtschaftspolitischen Themen und über Wege zu einem gemeinsamen europäischen Wirtschaftsraum diskutieren.


    02.12.2013 Vnesheconombank, MSP Bank und die KfW Bankengruppe hielten eine Konferenz zur MSP–Förderung ab

    Vom 28. bis 29. November 2013 fand in München eine russisch–deutsche Konferenz «Regionale Programme der KMU–Förderung, Erfahrungen aus Deutschland und Umsetzungsmöglichkeiten für Russland» statt. Vnesheconombank, MSP Bank und die KfW Bankengruppe hielten die Konferenz ab. Die Konferenzteilnehmer lernten regionale Erfahrungen der KMU–Förderung in Deutschland kennen und diskutierten über praktische Umsetzungsmöglichkeiten von internationalen Kenntnissen in russischen Regionen.

    Vertreter russischer Behörden und Regionen, deutscher KMU–Förderinstitute, deutscher und russischer KMU sowie Leiter der Partnerschaftsbanken der MSP Bank nahmen an der Konferenz teil.

    In seinem Grußwort betonte der Stellvertretende Vorsitzende der Vnesheconombank — Mitglied des Vorstandes Mikhail Kopeykin: «Die KfW ist unser zuverlässiger Partner der Vnesheconombank und eine wichtige Quelle der langfristigen Investitionen zur Förderung der kleinen und mittelständischen Unternehmen. Seit 2009 nahm Vnesheconombank bei der KfW Kredite in Höhe von etwa 500 Millionen Euro (mehr als 20 Milliarden Rubel) auf, die in diesen für jedes Land wichtigen Sektor investiert wurden».

    M. Kopeykin bemerkte, dass die Bundesregierung kleine und mittelständische Unternehmen besonders aktiv unterstützt. Aus diesem Grund sind Erfahrungen der KMU–Förderung von großer Bedeutung für Russland, besonders unter Berücksichtigung eines Entwicklungspotenzials der Mittelständler in der Russischen Föderation.

    Eine russische Delegation besuchte Bio Biotech Cluster Development GmbH in Bayern zum Erfahrungsaustausch. Diskutiert wurden Gründung und Entwicklung der Regionalclusters. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Teilnahme der kleinen und mittelständischen Unternehmen an solchen Projekten gewidmet.

    Während der Reise fanden Treffen mit der Spitze der Bayerischen Landesförderbank (LfA) und Vertretern des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie statt, in deren Rahmen weitere Bereiche für die zukünftige Zusammenarbeit bestimmt wurden.


    30.08.2013 Vnesheconombank und die KfW Bankengruppe haben eine Konferenz zur Finanzierung der innovativen KMU veranstaltet

    Vnesheconombank und die deutsche Staatsförderbank KfW haben gemeinsam am 27. – 28. August 2013 eine weitere Konferenz zur Finanzierung der Innovationsprogramme der Klein– und Mittelunternehmen «Financing Innovation – Closing the Funding Gap» veranstalten.

    An der Konferenz nahm der stellvertretende Vorsitzende – Vorstandsmitglied der Vnesheconombank Mikhail Kopeykin teil. “Zusammen mit unserem alten und zuverlässigen Partner lösen wir eine der wichtigsten für unsere Institute Aufgaben – die langfristige Kreditierung der Klein– und Mittelunternehmen im Bereich der Innovation und Modernisierung. Seit Anfang 2009 nahm Vnesheconombank bei der KfW Kredite in Höhe von mehr als 400 Millionen Euro auf, um diesen für jedes Land wichtigsten Sektor zu unterstützen”, sagte Mikhail Kopeykin.

    Die Teilnehmer der Konferenz, darunter Politiker, Unternehmer, Banker und Förderer der Klein– und Mittelunternehmen, lernten russische und ausländische Erfahrungen auf diesem wichtigen wirtschaftlichen Gebiet, praktische Förderprogramme der KMU und neue Initiativen der KfW und Vnesheconombank kennen.


    17–18.07.2013 In Moskau fand eine internationale Konferenz “Ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum durch langfristige Investitionen” statt.

    Im Vorfeld des Treffens der Finanzminister und der Vorsitzenden der Zentralbanken der G20 führte Vnesheconombank in Moskau eine internationale Konferenz "Ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum durch langfristige Investitionen" durch.

    Da Russland den Vorsitz in G20 übernimmt, nahm der Erste Stellvertretende Regierungsvorsitzende Igor Shuvalov im Treffen mit den Topmanagers der Förderbanken der G20 teil.

    “Vnesheconombank sieht sich vor eine Aufgabe gestellt, die Kooperation mit den führenden internationalen Finanzorganisationen und Finanzinstituten zu intensivieren, da die Förderinstitute eine Quelle für langfristige Investitionen sind”, sagte Vladimir Dmitriev, Vorsitzender der Vnesheconombank in der Konferenz.

    Am Event nahmen mehr als 50 Förderinstitute und internationale Finanzorganisationen teil.

    Die Mitglieder des International Development Finance Club haben im Rahmen der Konferenz über die Zusammenarbeit der nationalen und internationalen Förderinstitute sowie Erhöhung der Investitionseffektivität bei der Infrastrukturmodernisierung, Umweltschutzfinanzierung und Energieeffizienz diskutiert.

    Zwecks Vertiefung der Zusammenarbeit unterzeichnete Vnesheconombank während der Konferenz Absichtsabkommen mit den Förderbanken und hielt zweiseitige Besprechungen mit den Partnern ab.


    18.07.2013 Vnesheconombank und European Investment Bank (EIB) trafen sich in Moskau zusammen

    Die staatliche Körperschaft “Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft (Vnesheconombank)” und European Investment Bank (EIB) haben sich zu einem Meinungsaustausch während der internationalen Konferenz “Ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum durch langfristige Investitionen” in Moskau zusammengetroffen.

    Seitens der Vnesheconombank beteiligten sich am Gespräch Vladimir Dmitriev, Vorsitzender; Alexander Ivanov, Stellv. Vorsitzender; Ilja Minichev, Direktor; Daniil Algulijan, Direktor und Alexander Romanov, Repräsentanzleiter in Deutschland. European Investment Bank war präsent von Dr. Werner Hoyer, Präsident; Heinz Olbers, Direktor und Virgil Nae, Vertreter in Russland.

    Der Leitfaden des Treffens war die Kooperation beider Häuser. Als Schwerpunkte dafür wurden folgende Bereiche genannt: Verkehrsinfrastruktur, kommunale und soziale Infrastruktur, Umweltschutz, Förderung der KMU, sowie ÖPP.


    17.07.2013 Vnesheconombank und die KfW Bankengruppe haben eine Vereinbarung getroffen, umweltfreundliche Infrastrukturmodernisierung in Russland zu unterstützen

    Vnesheconombank und die KfW Bankengruppe haben im Rahmen der internationalen Konferenz “Ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum durch langfristige Investitionen” ein Memorandum of Understanding unterzeichnet.

    Das Memorandum sieht vor, einer umweltfreundlichen Modernisierung von Abfallmanagement in der Russischen Föderation beizutragen.

    Für die Vnesheconombank zeichnete Vladimir Dmitriev, Vorsitzender, für die KfW zeichnete Dr. Ulrich Schröder, Vorsitzender des Vorstandes der KfW Bankengruppe.

    Vorgesehen ist, die Modernisierung sozialer Infrastruktur in Russland zu initiieren, d.h. Finanzierungen für die Modernisierung von existierenden oder neu entstehenden urbanen und regionalen Abwassersystemen bereitzustellen.

    Die Endabnehmer dabei sind staatliche Unternehmen sowie Öffentlich–Private Partnerschaften sowohl auf dem städtischen als auch regionalen Niveau. Ein Projektauswahlverfahren soll von den Parteien im Rahmen des Modernisierungsvorhabens noch zusätzlich ausgearbeitet werden.

    Es wurde auch vereinbart, den Informationsaustausch zwischen beiden Instituten zu aktivieren und an der Auswahl und Durchführung der Projekte zusammenzuarbeiten.


    13.06.2013 Vnesheconombank und die KfW Bankengruppe arbeiten an der Gründung eines internationalen Fonds zur KMU–Förderung weiter

    Vnesheconombank und die KfW Bankengruppe haben ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Auf der Grundlage des Memorandums wird ein gemeinsamer Ausschuss für die Auswahl des Fondmanagements gegründet. Die Unterzeichnung fand am 13. Juni in Berlin im Rahmen der Deutsch–Russischen Strategischen Arbeitsgruppe statt.

    Für die Vnesheconombank zeichnete Stellvertretender Vorsitzender und Vorstandsmitglied, Mikhail Kopeykin, für die KfW zeichnete Cherifa Larabi, Direktorin für Osteuropa, Kaukasus und Zentralasien.

    Das Memorandum bestimmt die Kriterien für Ausschussbildung, Ausschussmitgliedschaft, Auswahl des Fondmanagements und Finanzierungsprinzipien, die im Zusammenhang mit dem bestätigten Fondsgründungskonzept erarbeitet wurden.

    Der Ausschuss wird die Anträge der potentiellen Bewerber begutachten und danach seine Vorschlagsliste zur Auswahl des Investitionsmanagers den Vorständen der Vnesheconombank und der KfW Bankengruppe vorlegen.

    Die Absichtserklärung über die Gründung eines Internationalen Fonds zur KMU–Förderung wurde zwischen der Vnesheconombank und der KfW im Rahmen der russisch–deutschen Regierungsgespräche auf höchster Ebene im November 2012 unterzeichnet. Der Aufsichtsrat der Vnesheconombank bewilligte die Gründung des Fonds im Oktober 2012. Die Vnesheconombank und die KfW haben vor, jeweils 150 Millionen US–Dollar in den Fonds einzuzahlen. Das Gesamtvolumen soll im Laufe von den nächsten vier Jahren durch weitere institutionelle Investoren 900 Millionen US–Dollar erreichen.

    Die Fondsmittel seien für die KMU–Förderung in Russland bei der Finanzierung der Produktionsprojekte mit einer Finanzierungsfrist mehr als 3 Jahre bestimmt. Die Finanzierung werde sowohl in Form direkter langfristiger zweckgebundener Kredite, als auch als subordinated loans den Banken zur Verfügung gestellt. In der Zukunft wäre es auch möglich, direkt den mittleren Unternehmen langfristige Kredite zu gewähren und unmittelbar in das Kapital der Unternehmen zu investieren, kommentierte Mikhail Kopeykin.


    9–11.04.2013 Teilnahme der Vnesheconombank an der Hannover Messe 2013

    Dieses Jahr nahm Russland als Partnerland an der Messe teil, hat sich in Hannover als starke Wirtschaftsnation präsentiert und als Partner im weltweiten Handel empfohlen. Besonders im Austausch mit Vertretern der internationalen Wirtschaft sind wichtige Weichen für eine weitere Zusammenarbeit gestellt worden.

    Auf dem Zentralstand präsentierte Russland seine wichtigsten Projekte und namhaften Aussteller. Der Zentralstand diente messeübergreifend als erste Anlaufstelle für Besucher. Highlight des Zentralstandes war vom 9. bis 11. April 2013 das Industrial Design Forum.

    Unter den Unternehmen präsentierte sich die Vnesheconombank. Dadurch wurde es erneut deutlich gezeigt, dass die Vnesheconombank als Entwicklungs– und Außenwirtschaftsbank für die russische Industrie von großer Bedeutung ist. Anatolij Tikhonow, Erster Stellverstreter des Vorsitzenden – Vorstandsmitglied, und Andrey Sapelin, stellvertretender Vorsitzender, nahmen vor allem am Energieforum teil. Herr Bazhenov, PPP–Center Chef, beteiligte sich an den "Metropoliten Solutions", wo man versuchte, Lösungen für mehrere Probleme der heutigen Großstädte zu finden. Es wurden auch Finanzierungsmodule konkreter Projekte mit den deutschen Unternehmen besprochen, u.a. die Produktion von Siliziumkristallen und die Herstellung von modernen Stadtbussen in Russland nach der deutschen Technologie.

    Man will hoffen, dass die Hannover Messe 2013 einen praktischen Beitrag zur Erweiterung der deutsch–russischen Wirtschaftsbeziehungen geleistet hat.


    15.03.2013 Vnesheconombank nimmt Kreditressourcen bei der Europäischen Investitionsbank auf

    Die staatliche Körperschaft "Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft" (Vnesheconombank) und die Europäische Investitionsbank (The European Investment Bank, EIB) haben einen Kreditvertrag abgeschlossen.

    Die Europäische Investitionsbank gewährte der Vnesheconombank einen Kredit von 200 Millionen Euro zur Förderung der kleinen und mittleren Unternehmen sowie zur Umsetzung weiterer Projekte, die den Richtlinien beider Häuser entsprechen. Für prioritär hält man Infrastrukturprojekte in solchen Branchen wie Verkehr und Energie, Information und Telekommunikation, Privatsektor in Russland und Umweltschutz inklusive der Milderung der Klimaänderung.

    Das Kreditabkommen soll einen Beitrag zur Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Investitionsbank und der Vnesheconombank im Rahmen der Initiative "Partnerschaft für Modernisierung" leisten. Die Initiative wurde durch die Europäische Union und die Russische Föderation bei dem Gipfeltreffen im Juni 2010 ins Leben gerufen.

    Der Kreditvertrag gilt als Abwicklung einer vorher unterzeichneten Verständnisvereinbarung zwischen den Finanzinstituten. Wie es vereinbart wurde, hat jede Partei vor, bis zu 500 Millionen Euro in die Projekte, die den Kriterien der Banken entsprechen, zu investieren.


    16.01.2013 Vnesheconombank und Deutsche Bank AG finanzieren den Bau eines modernen Schweinezuchtkomplexes in Baschkortostan

    Die staatliche Körperschaft "Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft" (Vnesheconombank) und die Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main, haben einen Kreditvertrag zur Baufinanzierung eines Schweinezuchtkomplexes in der Republik Baschkortostan unterschrieben.

    Die Deutsche Bank AG gewährte einen Kredit mit einer Laufzeit von 7 Jahren und einem Betrag von 625 Millionen Rubeln unter der Deckungnahme der Euler Hermes Kreditversicherungs–AG für die Finanzierung von 85% der Lieferleistungen der deutschen Ausrüstungen und bis zu 100% der Hermesprämie.


    20.12.2012 Vnescheconombank schließt eine Kreditvereinbarung mit der KfW Bankengruppe

    Die staatliche Körperschaft "Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft" (Vnesheconombank) und die KfW Bankengruppe sind die zweite Kreditvereinbarung im Rahmen der Pilotfinanzierungsinitiative mit Unterstützung des Ostseerats (Council of the Baltic Sea States – CBSS) eingegangen.

    Die aufgenommenen Kreditressourcen im Gesamtbetrag von 65 Millionen US–Dollar im Rubeläquivalent und mit einem Festzinssatz werden von der Vnesheconombank in den Bau eines Müllverarbeitungswerks bei Sankt Petersburg investiert.


    18.12.2012 Vnesheconombank nimmt einen Kredit bei der DZ Bank AG für Baufinanzierung eines Technologieparks auf

    Die staatliche Körperschaft "Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft" (Vnesheconombank) und die DZ Bank AG, Frankfurt am Main, haben ein Kreditabkommen über die Aufbaufinanzierung des ersten Technologieparks unter dem Namen "Kazbek" in der Tschetschenischen Republik unterzeichnet.

    Die DZ Bank AG gewährte einen Kredit mit einer Laufzeit von 10 Jahren und einem Kreditbetrag von 42,0 Millionen Euro unter der Deckungnahme der Euler Hermes Kreditversicherungs–AG zur Finanzierung von 85% des Lieferumfangs der deutschen Exporte sowie von 100% der Hermesprämie.

    Vorher hatte die DZ Bank AG der Vnesheconombank noch ein 7jähriges Darlehen von 7 Millionen Euro zu diesem Zweck zur Verfügung gestellt.


    27.11.2012 Anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Vnesheconombank–Repräsentanz in der Bundesrepublik Deutschland fand in Frankfurt ein Empfang für deutsche Partner statt.

    Anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Vnesheconombank–Repräsentanz in der Bundesrepublik Deutschland fand in Frankfurt ein Empfang für deutsche Partner statt.

    Sergej W. Lykow, Vorstandsmitglied und stellvertretender Vorsitzender der Vnesheconombank, würdigte in seiner Ansprache das Zusammenwirken der Vnesheconombank mit ihren deutschen Partnern, insbesondere das mit der KfW–Bankengruppe, die als die deutsche Entwicklungsbank naturgemäß Hauptpartner ist. In den vergangenen fünf Jahren hätten die gemeinsamen Anstrengungen der Vnesheconombank und der KfW an Profil und Programmatik gewonnen, die sowohl den langfristigen Aufgaben der Entwicklungsbanken selbst als auch der höheren Effizienz der russisch–deutschen Zusammenarbeit in Handel, Wirtschaft und Investitionen Rechnung tragen.

    Herr Lykow hob ferner die bedeutende Rolle der Repräsentanz hervor, die sie bei der Gestaltung der partnerschaftlichen Beziehungen mit bzw. in Deutschland spielt. Sie betreibe nicht nur eine Inter–Banken–Kooperation, sondern sorge auch für einen stabilen Arbeitskontakt im Rahmen des russisch–deutschen Beratungsmechanismus im Bereich Finanzen und Wirtschaft, unterhalte Arbeitsbeziehungen mit deutschen Fachministerien, Entwicklungsinstitutionen außerhalb des Bankensektors sowie Herstellerverbänden.

    Ferner sprachen Grußworte: A. Romanow, Leiter der Repräsentanz, O. Lemmingson, Ressortleiter der Wirtschaftsförderung Frankfurt, und R. Karsanow, Generalkonsul der Russischen Föderation in Frankfurt am Main. Anschließend wurde das Grußschreiben des Botschafters der RF in der Bundesrepublik, Herrn Wladimir G. Grinin, verlesen.

    Beim Empfang waren Führungskrä:fte der wichtigsten Vnesheconombank–Partner in der Bundesrepublik anwesend: der KfW–Bankengruppe, der Deutschen Bank, der Commerzbank, des deutschen Exportfinanzierungsbanken–Konsortiums AKA Bank, der DZ–Bank, der Frankfurter Börse, der VTB–Bank Deutschland und anderer.


    26.11.2012 Pressemitteilung Berlin/Moskau, 26. November 2012

    Ost–Ausschuss kooperiert mit Russischem Fonds für Direktinvestitionen

    Der Russische Fonds für Direktinvestitionen (RDIF) und der Ost–Ausschuss der Deutschen Wirtschaft arbeiten in Zukunft zusammen: Ein entsprechendes Memorandum of Understanding haben der Generaldirektor des RDIF Kirill Dmitriew und der Ost–Ausschuss Vorsitzende Eckhard Cordes in Moskau im Kreml im Beisein des russischen Präsidenten Wladimir Putin und von Bundeskanzlerin Angela Merkel unterzeichnet.

    Der RDIF wurde im Juni 2011 von der russischen Regierung gegründet, um ausländische Direktinvestitionen in die russische Wirtschaft zu fördern. Der staatliche Fonds wird bis 2016 von der russischen Regierung mit einem Kapital von zehn Milliarden US–Dollar ausgestattet. In der Vereinbarung geht es darum, den Fonds in Deutschland stärker bekannt zu machen.

    "Der Ost–Ausschuss setzt sich dafür ein, die russische Wirtschaft mit Hilfe deutschen Know–hows weiter zu diversifizieren und zu privatisieren. Der Fonds für Direktinvestitionen erleichtert die Finanzierung gemeinsamer Projekte ganz wesentlich", sagte der Ost–Ausschuss–Vorsitzende Eckhard Cordes. Gerade für mittelständische deutsche Unternehmen, die in Russland investieren wollen, könne der Fonds von Interesse sein.

    Der Generaldirektor des RDIF Kirill Dmitriew ergänzte: "Die deutschen Unternehmen sind eine der größten und erfolgreichsten Investorengruppen in der russischen Wirtschaft. Die Möglichkeit, mit dem Ost–Ausschuss der Deutschen Wirtschaft zusammen zu arbeiten, der in sich die führenden Groß– und mittelständischen Unternehmen vereint, wird einen Anstieg der russisch–deutschen Investitionen zur Folge haben."

    Die Grundsatzvereinbarung besagt, dass deutsche Finanz– und Investitionsorganisationen eine wichtige Rolle in RDIF–Projekten spielen können. Im kommenden Jahr sind gemeinsame Veranstaltungen geplant. Die Vereinbarung ist für zwei Jahre gültig, mit der Option auf Verlängerung.

    Der RDIF ist gehalten, bei jeder Investition, die er macht, eine Ko–Investition in mindestens demselben Umfang einzuwerben. So wird er zu einem Katalysator für Direktinvestitionen in die russische Wirtschaft. Die RDIF–Verwaltungsgesellschaft ist eine 100 prozentige Tochtergesellschaft der Vnesheconombank (VEB), die seit Jahren eng mit der deutschen KfW–Bankengruppe kooperiert und sich beispielsweise für die Förderung kleinerer– und mittlerer Unternehmen in Russland engagiert. Weitere Informationen zum RDIF: www.rdif.ru

    Der Ost–Ausschuss der Deutschen Wirtschaft wurde 1952 als erste Regionalinitiative der deutschen Wirtschaft gegründet. Der Ost–Ausschuss führt jährlich eine Vielzahl von Informationsveranstaltungen, Unternehmerreisen und Konferenzen in und über 21 Länder Mittel– und Osteuropas durch. Die Organisation mit Sitz in Berlin versteht sich als Kompetenzcenter der deutschen Wirtschaft für die osteuropäischen und zentralasiatischen Zukunftsmärkte. Dem Ost–Ausschuss gehören große Wirtschaftsverbände sowie 185 Unternehmen an. 2012 feiert der Ost–Ausschuss sein 60–jähriges Jubiläum. www.ost–ausschuss.de


    16.11.2012 Die Vnesheconombank und die KfW verkünden die Gründung eines Internationalen KMU–Förderfonds

    Im Rahmen der russisch–deutschen Regierungsgespräche auf höchster Ebene haben die Staatliche Körperschaft Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft (Vnesheconombank) und die deutsche staatseigene Bank KfW im Beisein des Präsidenten Wladimir Putin und der Bundeskanzlerin Angela Merkel die Absichtserklärung über die Gründung eines Internationalen Fonds zur KMU–Förderung unterzeichnet.

    Für die Vnesheconombank zeichnete ihr Vorsitzender, Wladimir Dmitrijew, für die KfW zeichnete Günther Bräunig, Vorstand der KfW–Bankengruppe.

    Laut der Absichtserklärung wird der Förderfonds es ermöglichen, das bestehende Finanzierungsangebot für kleinere und mittelständische Unternehmen (KMU) in Russland durch Beschaffung langfristiger ausländischer Investitionen zu erweitern. Die Vnesheconombank und die KfW haben vor, jeweils 150 Millionen US–Dollar in den Fonds einzuzahlen. Der Fonds soll binnen der nächsten vier Jahre auf das Gesamtvolumen von 900 Millionen US–Dollar anwachsen.

    Die Gründung des internationalen KMU–Förderfonds war vom Aufsichtsrat der Vnesheconombank im Oktober 2012 bewilligt worden.

    Der Fonds wird die KMU (angesichts eines erheblichen Defizits, das das Bankensystem bei langfristigen Passiva ausweist,) sowohl durch eine gezielte Finanzierung russischer Banken als auch durch die Direktfinanzierung dynamischer mittelständischer und kleinerer Unternehmen (Handelsunternehmen ausgenommen), die Investitionsprojekte mit dem Finanzierungsvolumen von 150 Mio bis zu einer Milliarde Rubel umsetzen, unterstützen.

    Die Fonds–Kapitalstruktur soll durch mehrere Tranchen ausgestaltet werden, gestaffelt je nach Risikograd und Gewinngröße. Dadurch wird es möglich sein, die Wünsche aller Investoren zu berücksichtigen und die Risiken dementsprechend aufzuteilen sowie die Finanzierung für die Finanzierungsempfänger kostengünstig und hiermit attraktiv zu machen.

    Beide Parteien sind zuversichtlich, dass die Fondsgründung es möglich macht, moderne Mechanismen zur Finanzierung innovativer Vorhaben anzuwenden und von der internationalen Erfahrung in diesem Bereich zu profitieren, wodurch weitere Mittel zur Finanzierung kleinerer und mittelständischer Unternehmen beschaffen werden können. Plangemäß soll der Fonds seine Tätigkeit binnen eines Jahres nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung aufnehmen.


    16.11.2012 Vnesheconombank– KfW–Kreditabkommen im Rahmen des Ostseeratsprogramms

    Im Rahmen der russisch–deutschen Regierungsgespräche auf höchster Ebene haben die Staatliche Körperschaft Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft (Vnesheconombank) und die deutsche staatseigene KfW ein Abkommen über die Kreditvergabe über 110 Mio US–Dollar an die Vnesheconombank unterzeichnet.

    Für die Vnesheconombank zeichneten Michail Kopejkin, Vorstandsmitglied und stellvertretender Vorsitzender, und Alexander Iwanow, stellvertretender Vorsitzender, für die KfW zeichnete Günther Bräunig, Vorstandsmitglied der KfW–Bankengruppe.

    VEB KfW

    Laut dem Abkommen sollen die Kreditmittel zur Förderung kleinerer und mittelständischer Unternehmen sowie von ÖPP–Vorhaben in den Bereichen Umweltschutz, Innovationen und Modernisierung in der Nordwest–Region der Russischen Föderation (Sankt Petersburg und Umland, Pskow–Umland, Nowgorod–Umland und Kaliningrad–Umland) eingesetzt werden.

    M. Kopejkin erklärte, dass "zurzeit Anträge auf die Programmbeteiligung in Höhe von insgesamt über 100 Millionen US–Dollar von fünf Banken vorliegen, die in der KMU–Kreditfinanzierung in der Region aktiv sind. Unter der Beteiligung der regionalen Verwaltungen und der Entwicklungsinstitutionen werden auch Pilotprojekte für die in der Region tätigen innovativen kleineren und mittelständischen Unternehmen entwickelt." … "Wir gehen davon aus, dass die Kreditabkommen mit den Partnerbanken im Dezember dieses Jahres unterzeichnet werden, sodass die Finanzierung Anfang 2013 bereits bei den Unternehmen ankommt, die KMU–Vorhaben in den Bereichen Innovation und Modernisierung umsetzen", fügte er hinzu.

    A.Iwanow sagte seinerseits, dass "die Laufzeit der Kreditfinanzierung fünf Jahre beträgt; die Zinssätze werden an der unteren KMU–Finanzierungsmarktgrenze angesiedelt sein."

    Das Abkommen knüpft an die Absichtserklärung über die Verständigung an, die im Mai 2012 von dem Ständigen Internationalen Sekretariat des Ostseerates, der KfW und der Vnesheconombank unterzeichnet wurde. Dem Ostseerat gehören elf Staaten der Ostseeregion und die Europäische Kommission an, seine Partner sind die staatseigenen Entwicklungsbanken, die russische Vnesheconombank und die deutsche KfW. Im Juni 2012 übernahm die Russische Föderation turnusmäßig den Vorsitz im Ostseerat. Es ist davon auszugehen, dass das Engagement auf weitere Finanzinstitute der Region ausgeweitet wird.


    02.11.2012 Vnesheconmbank–Fortbildung im Fachbereich ÖPP an der Finanzuniversität (15.—27. Oktober 2012)

    PPP

    An dem von der Vnesheconombank und der Finanzuniversität bei der Regierung der Russischen Föderation gemeinsam betriebenen Lehrstuhl für Öffentlich–Private Partnerschaften fand vom 15. bis 27. Oktober unter unmittelbarer Unterstützung der Vnesheconombank–Experten ein Fortbildungslehrgang über das ÖPP–Projektmanagement in den Regionen der Russischen Föderation statt.

    Zu den Lehrgangsteilnehmern sprachen u.a.: Dr.habil Wladimir Dmitrijew, Vorsitzender der Vnesheconombank und ÖPP/ndash;Lehrstuhlleiter der Finanzuniversität, Prof. Alexander Baschenow, Leiter der Vnesheconombank–ÖPP–Direktion und 1. Stellvertreter des ÖPP–Lehrstuhllleiters der Finanzuniversität, führende Experten unterschiedlicher Fachbereiche der Vnesheconombank sowie deren Partnereinrichtungen, einschließlich internationaler Finanzorganisationen sowie Rechtsberatungs–, Wirtschaftsprüfungs– und Engineeringsunternehmen.

    Schwerpunkt des Lehrgangs waren Seminare und praktische Übungen, in denen u.a. die Umsetzung von ÖPP–Vorhaben anhand konkreter Beispiele in Russland und im Ausland erörtert und ausgewertet wurde.

    Alexander Romanow, Repräsentant der Vnesheconombank in der Bundesrepublik Deutschland, hielt im Rahmen des Lehrgangs eine Vorlesung über die Herangehensweisen an die ÖPP–Entwicklung in einem föderativen Staat am Beispiel der Bundesrepublik.


    12.10.2012 Teilnahme der Vnesheconombank an Veranstaltungen des Clubs langfristiger Investoren

    Am 8. Oktober 2012 nahm Wladimir Dmitrijew, Vorsitzender der Vnesheconombank, an der Tagung des Koordinationsausschusses des Clubs langfristiger Investoren teil, die in der Zentrale der Europäischen Investitionsbank in Luxemburg stattfand.

    Die Mitglieder des Koordinationsausschusses zogen Bilanz über die Tätigkeit des Clubs im vergangenen Zeitraum und erörterten neue Programme und Initiativen. Die Teilnehmer begrüßten den Club–Beitritt der japanischen Entwicklungsbank.

    Eine Delegation der Vnesheconombank nahm auch an der 4. Internationalen Konferenz des Clubs teil. Sergej Wassiljew, Vorstandsmitglied und stellvertretender Vorsitzender der Vnesheconombank, leitete dabei als Moderator eine der wichtigsten Konferenzrunden, die sich mit den Auswirkungen langfristiger Finanzierungen auf das Wirtschaftswachstum befasste.

    Bei der Tagung tauschten sich bedeutende Politiker, Ökonomen und Unternehmer über eine verstärkte Zusammenarbeit zwecks Schaffung fördernder Bedingungen für die Finanzierung aussichtsreicher langfristiger Vorhaben aus.

    Ein besonderes Augenmerk galt dabei den Möglichkeiten, die Mechanismen der langfristigen Kreditfinanzierung in den Bereichen Infrastruktur, kleinere und mittelständische Unternehmen, Innovation, Energiewirtschaft und Umweltschutz zu verbessern.


    20.08.2012 Nach Einschätzung der Global Finance gehört die Vnesheconombank zu den sichersten Banken Mittel– und Osteuropas. / Die Vnesheconombank von der Global Finance als eine der sichersten Banken Mittel– und Osteuropas eingestuft

    In dem von der Fachzeitschrift Global Finance ermittelten Rating der sichersten Banken Mittel– und Osteuropas belegte die Vnesheconombank Platz 8. Die Entscheidung über die sichersten Banken war unter der Berücksichtigung der von den Ratingsagenturen Moody´s, Standard & Poor´s und Fitsch´s erteilten Kreditratings sowie der Größe der Aktiva getroffen worden.

    Das Rating wird von der Global Finance jährlich veröffentlicht. In diesem Jahr hat die Zeitschrift die 500 größten Banken der Region bewertet.


    30.07.2012 Über die Tagung der Arbeitsgruppe zur Umsetzung des Abkommens über das Zusammenwirken der Entwicklungsinstitute der Russischen Föderation

    Im russischen Ministerium für die wirtschaftliche Entwicklung fand eine ordentliche Tagung der Arbeitsgruppe zur Umsetzung des multilateralen Abkommens über das Zusammenwirken der Entwicklungsinstitute bei der Gewährleistung einer kontinuierlichen Finanzierung von Innovationsvorhaben statt. Die Tagung wurde von Michail Kopejkin, Vorstandsmitglied und stellvertretender Vorsitzender der Vnesheconombank, geleitet.

    Zu einem der wichtigsten Diskussionsthemen wurde die Frage der gemeinsamen Gründung eines Förderfonds durch die Vnesheconombank und die deutsche KfW–Bankengruppe, der hauptsächlich Vorhaben zur Förderung mittelständischer Produktionsunternehmen finanzieren soll. Erörtert wurde ebenfalls der Vorschlag der Vnesheconombank über die Möglichkeit, einen föderalen Garantie–Fonds zu gründen, der zur Gewährleistung der Pfandbesicherung der Investitionsdarlehen für mittelständische Unternehmen beitragen könnte.


    31.05.2012 Zur Unterzeichnung der Absichtserklärung über die Verständigung zwischen dem Ständigen Internationalen Sekretariat des Ostseerats, der KfW und der Vnesheconombank

    Das Ständige Internationale Sekretariat des Ostseerats, die KfW–Bankengruppe und die Vnesheconombank haben eine Absichtserklärung über die Verständigung unterzeichnet.

    Für den Ostseerat zeichnete Jan Lundin, Generaldirektor des CBSS–Sekretariats, für die KfW zeichnete Stephan Opitz, Generaldirektor der KfW–Entwicklungsbank, für die Vnesheconombank zeichnete Michail Kopejkin, Vorstandsmitglied und stellvertretender Vorsitzender.

    Laut Vereinbarungen werden die Parteien ihre Zusammenarbeit bei der Finanzierung der Vorhaben kleinerer und mittlerer Unternehmen sowie der auf öffentlich–privater Partnerschaft basierter Vorhaben in den Bereichen Umweltschutz, Innovationen, Modernisierung und Energieeffizienz ausbauen.

    Die Umsetzung der Absichtserklärung wird innovativen kleineren und mittleren Unternehmen einen zusätzlichen Zugang zur Finanzierung verschaffen sowie erhebliche Möglichkeiten für eine verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit im Nordwesten der Russischen Föderation (Sankt Petersburg, Pskow, Nowgorod und Kaliningrad und das jeweilige Umland) eröffnen.


    18.05.2012 Ein internationaler Fonds zur Unternehmensförderung auf der Tagung der Russisch–Deutschen Strategischen Arbeitsgruppe vorgestellt

    In Berlin fand im Rahmen der 31. Tagung der Russisch–Deutschen Strategischen Arbeitsgruppe für die Zusammenarbeit in Wirtschaft und Finanzen (SAG) die Projektpräsentation über die Gründung eines Fonds zur Unternehmensförderung statt, die auf die gemeinsame Initiative der Staatlichen Körperschaft Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft Vnesheconombank und der KfW–Bankengruppe zurückgeht.

    Die Absichtserklärung über die Verständigung zwischen der Vnesheconombank und der KfW–Bankengruppe aufs Ermitteln der Möglichkeiten, einen solchen Fonds zu gründen, wurde am 19. Juli 2011 im Rahmen der 13. russisch–deutschen Regierungskonsultationen auf höchster Ebene in Hannover unterzeichnet.

    Bei der Projektpräsentation zur Fondsgründung verwies Michail Kopejkin, Vorstandsmitglied und stellvertretender Vorsitzender der Vnesheconombank, auf die übereinstimmung von Russlands und Deutschlands Interessen in dieser Frage, eröffne doch die steigende Investitionsnachfrage russischer Unternehmen neue Möglichkeiten für deutsche Exporte.

    Der Fonds soll kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) sowohl durch zweckgebundene Finanzierung russischer Banken als auch durch Direktfinanzierung besonders aussichtsreicher, sich dynamisch entwickelnder mittlerer Unternehmen fördern.

    Durch die von unabhängigen Beratern vorgeschlagene Fondsstruktur, die aus mehreren nach Risikograd und Gewinngröße gestaffelten Tranchen bestehen soll, wird es möglich sein, die Wünsche aller Investoren zu berücksichtigen und die Risiken dementsprechend aufzuteilen sowie die Finanzierung für die Finanzierungsempfänger kostengünstig und hiermit attraktiv zu machen. Das in der Machbarkeitsstudie entwickelte Fondsfinanzmodell bestätigte die Funktionsfähigkeit einer solchen Struktur und den Bedarf nach den Finanzierungskonditionen so, wie der Fonds sie anbieten kann, wobei er den Investoren die erwartete Gewinngröße zusichert.

    Ferner betonte Michail Kopejkin, dass der vorgeschlagene Plan zur Fondsgründung und –verwaltung ein klares Motivationssystem für alle Teilnehmer des Investitionsprozesses vorsieht und eine hohe Transparenz der Fondsaktivitäten im Einklang mit den internationalen Standards sicherstellt.

    Roland Siller, Vize–Präsident der KfW, stellte fest, dass die Fondsstruktur und sein Instrumentarium den in der Tätigkeit führender internationaler Entwicklungsinstitute, einschließlich der KfW, praktizierten gängigen Gepflogenheiten entsprechen.

    Im Ergebnis der Präsentation brachte Alexej Likhatschew, stellvertretender Minister für wirtschaftliche Entwicklung der Russischen Föderation, seine Unterstützung für den Vorschlag der Vnesheconombank und der KfW über die Fondsgründung zum Ausdruck und schlug vor, binnen vier Monaten die Grundparameter des Fonds mit der KfW und anderen potenziellen Investoren abzustimmen sowie die für die Beteiligung am Fonds erforderlichen Genehmigungsverfahren abzuschließen und über die Ergebnisse auf der für den September 2012 anberaumten nächsten Tagung der Strategischen Arbeitsgruppe Bericht zu erstatten.


    27.04.2012 Die Vnesheconombank–Jahresbilanz nach IFRS für 2011 veröffentlicht

    Die Vnesheconombank veröffentlicht ihre konsolidierte Jahresbilanz nach den IFRS für 2011. Im Bilanzzeitraum sind die Aktiva der Bank um 24% bzw. um 488 Milliarden Rubel gegenüber Anfang 2011 gestiegen. Der Zuwachs geht auf den Anstieg des Kredit–Portfolios der Bankengruppe um 441 Milliarden Rubel zurück. Dabei hat sich der Anteil des Kundenkreditportfolios an den Aktiva von 39% zum 01.01.2011 auf 49% zum 01.01.2012 erhöht. Das Gesamtvolumen der 2011 in Kreditorganisationen angelegten Finanzmittel ist um 10% auf 458 Milliarden Rubel angestiegen.

    Der entsprechende Zuwachs an Ressourcen ist größtenteils auf ein gestiegenes Volumen folgender Komponenten zurückzuführen:

    Die von Banken beschafften Kredite wuchsen im Laufe des Jahres 2011 um 228 Milliarden Rubel bzw. um 110%;
    Der Erlös aus der Platzierung von Anleihen erhöhte sich um 74 Milliarden Rubel bzw. um 40%;
    Die Kundeneinlagen stiegen um 62 Milliarden bzw. um 21%, was ausschließlich einem höheren Volumen von Termineinlagen zu verdanken ist.

    Im Zusammenhang mit dem Minus–Ergebnis bei Fremdwährung–Operationen sowie dem Einnahmerückgang bei Wertpapieren infolge einer rückläufigen Entwicklung, die im Jahre 2011 auf dem Fondsmarkt zu verzeichnen war, belief sich der Jahresgewinn für 2011 auf 7,48 Milliarden Rubel.


    06.04.2012 Die Vnesheconombank als vertrauenswürdigste russische Bank in Mittel– und Osteuropa eingestuft

    Die staatliche Körperschaft Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft Vnesheconombank belegte laut einer Studie der Zeitschrift Global Finance, die die verlässlichsten/vertrauenswürdigsten? Banken Mittel– und Osteuropas ermittelt hatte, Platz neun.

    Die Experten gingen in ihrer Entscheidung von solchen Kriterien aus wie den Bewertungen der internationalen Ratingagenturen, dem Wachstum der Aktiva und der Effizienz.


    13.03.2012 Die Vnesheconombank finanziert den Bau eines russisch–orthodoxen Klosters in Götschendorf (Deutschland)

    Am 13. März traf Wladimir Dmitrijew, Vorsitzender der staatlichen Körperschaft Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft Vnesheconombank, mit dem Patriarchen von Moskau und ganz Russland Kyrill in dessen Amtssitz im Danilow–Kloster zusammen.

    Im Laufe des Gesprächs wurde die Zusammenarbeit zwischen der Vnesheconombank und der Russischen Orthodoxen Kirche erörtert.

    Seit 2011 läuft das Programm zum Bau eines russisch–orthodoxen Männerklosters des Siegreichen Heiligen Georg in Götschendorf (Deutschland), bei dem auch ein russisch–orthodoxes Kulturzentrum entstehen soll. Der Patriarch betonte die Bedeutung der Errichtung eines russisch–orthodoxen Klosters in der Nähe von Berlin, wo heutzutage zahlreiche Russen ansässig sind.

    Das Oberhaupt der Russischen Orthodoxen Kirche würdigte die Aktivitäten der Vnesheconombank und hob insbesondere die Bedeutung hervor, die die Kirche sowohl in der Moskauer Diözese als auch russlandweit und im Ausland der Jugendarbeit beimisst.


    07.02.2012 Serie 5 Eurobonds in USD platziert

    Die staatliche Körperschaft "Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft (Vnesheconombank)" hat am 02.Februar 2012 die Eurobonds Serie 5 in USD im Rahmen des interenen EMTN–Programms platziert.

    Emissionsvolumen: 750 mln. USD

    Umsatzfrist: 5 Jahre

    Rendite 5,375%

    Die Emissionsorganisatoren waren: BNP Paribas, J.P.Morgan Securities Ltd., Morgan Stanley & Co. International plc., The Royal Bank of Scotland plc.


    30.01.2012 Russischer Direktinvestitionsfonds – RDIF (100%–ige Vnesheconombank–Tochter) und EBRD erwerben gemeinsam ein Aktienpaket der vereinten russischen MMWB–RTS–Börse

    Der russische Direktinvestitionsfonds, eine 100%–ige Vnesheconombank–Tochter, und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) haben ein Aktienpaket der vereinten russischen MMWB–RTS–Börse zu 1,25% bzw. zu 6,29% gemeinsam erworben.

    Die Entscheidung der EBRD und RDIF, russische Börsenanteile zu erwerben, ist Teil einer langfristigen Strategie, den russischen Markt zu fördern sowie die Börse attraktiver und Moskau zu einem international konkurrenzfähigen Finanzzentrum zu machen.

    Für den RDIF, der erst vor 6 Monaten gegründet wurde, ist es das erste Geschäft. Der Fonds soll als Ko–Investor führender Direktinvestitionsfonds, staatlicher Fonds, strategischer und anderer Finanzinvestoren fungieren und dadurch ausländische Investitionen nach Russland holen helfen.


    30.01.2012 Vnesheconombank und Deutsche Bank finanzieren ein Schweinmastanlage – Projekt in Voronezh

    Die staatliche Körperschaft "Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft (Vnesheconombank)" und Deutsche Bank AG, Frankfurt haben Kreditabkommen zur Finanzierung einer Schweinmastanlage in Region Voronezh abgeschlossen.

    Das Projekt zum Bau der Schweinmastanlage mit jährlicher Kapazität von 42 000 Tonnen Schweinfleisch in der Region Voronezh wird vom Unternehmen OOO "APK AGROEKO" umgesetzt. Das gesamte Investitionsvolumen beträgt 5,8 Mlrd. Rubel, die Finanzierungsbeteiligung der Vnesheconombank liegt bei 4,6 Mlrd.Rubel.

    Deutsche Bank AG gewährte Kreditmittel in Höhe bis zu 814 mln.Rubel für 7 Jahre Laufzeit, gedeckt durch die Euler–Hermes–Garantie zur Finanzierung bis zu 85% der Maschinen– und Anlagenexportverträge deutscher Produzenten sowie bis zu 100% der entsprechenden Versicherungsprämie. Darüber hinaus hat die Vnesheconombank von der Deutschen Bank ebenfalls einen Kredit in Höhe 70 Mio.EUR mit der Laufzeit von 5 Jahre erhalten.


    30.11.2011 Vnesheconombank garantiert Schulden der russischen Spurt Bank AG vor KfW Bankengruppe

    Im Rahmen der II jährlichen Konferenz "Kleine und Mittlere Unternehmen –– Beitrag in der neue Wirtschaft" haben die staatliche Köperschaft "Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft (Vnesheconombank)" und russische Spurt Bank AG das Garantieabkommen über die Garantievergabe an der KfW Bankengruppe abgeschlossen.

    Das Abkommen sieht die Vergabe der Bankgarantie in der Höhe von 31,8 mln.USD von der Vnesheconombank an der KfW Bankengruppe als die Sicherung des langfristigen Kredits der KfW an der Spurt Bank AG vor.

    Das Kreditabkommen zwischen KfW und Spurt Bank AG wurde im Rahmen Deutsch–Russischen KMU–Finanzierungsinitiative abgeschlossen. Laut des Abkommens nach dem Erhalt der Vnesheconombank–Garantie vergibt die deutsche Bank den Kredit in der Summe von 30 mln.USD an der Spurt Bank AG. Der Kredit ist für KMU–Finanzierung (u.a. Unternehmen im Energieeffizienzbereich) vorgesehen. Der Kreditfrist beträgt 4 Jahre.

    Das Abkommen über Deutsch–Russischen KMU–Finanzierungsinitiative wurde zwischen Vnesheconombank und KfW Bankengruppe im Februar 2009 unterzeichnet.


    02.11.2011 Russisch–deutsche KMU–Konferenz

    In Sankt Petersburg fand eine Russisch–Deutsche Konferenz zum Thema Förderprogramme für kleine und mittelständische Unternehmen: Entwicklung und Perspektiven, die Rolle der Entwicklungsbanken“ statt. Ihre Veranstalter waren die staatliche Körperschaft Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft (Vnesheconombank), die KfW–Bankengruppe (KfW–Entwicklungsbank) und die Russische Bank für KMU–Förderung, AG (OAO MSP Bank).

    Die Konferenz fand mit Unterstützung des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologien (im Rahmen des TRANSFORM–Postprogramms) und des Büros des Bevollmächtigten Vertreters des Präsidenten der Russischen Föderation im föderalen Bezirk Nordwest sowie – in organisatorischen Angelegenheiten – der OST–EVRO–Consult AG (Moskau) statt.

    Im Mittelpunkt standen die Weiterentwicklung der russisch–deutschen Geschäftsbeziehungen und die Gewährleistung des Informationsflusses über die gemeinsamen Vnesheconombank–KfW–Programme zur KMU–Förderung an Banken und Unternehmen.

    Bei der Förderung der russischen kleinen und mittelständischen Unternehmen und bei der Umsetzung der gemeinsamen Programme, die den Zugang der KMU zu den Finanzressourcen erleichtern sollen, arbeitet die Vnesheconombank mit der KfW aktiv zusammen. Für diese Zwecke beschaffte die Vnesheconombank 300 Millionen Euro bei der KfW, von denen 100 Mio für die Umsetzung von Innovations– und Modernisierungsvorhaben fließen sollen.

    Vertreter der Veranstalter–Banken berichteten über die Erfahrung mit der Kooperation zwischen den Entwicklungsbanken Russlands und Deutschlands bei der Umsetzung der Vorhaben zur Förderung der KMU und die neuen Initiativen in diesem Bereich, über die Finanzierungschwerpunkte und –instrumente, insbesondere in Bezug auf Innovations– und Modernisierungsprojekte, sowie über die Förderung der unternehmerischen und Investitionstätigkeit durch die Kreditfinanzierung und über den Umgang mit verwaltungstechnischen Hürden.

    Die Veranstaltung wurde zur Plattform für den russisch–deutschen Erfahrungsaustausch über die KMU–Förderung.

    Im Verlauf der Konferenz wurde ein Vertrag zwischen der KfW–Bankengruppe und der AKB Spurt AG unterzeichnet, laut dem Kredite in Höhe von 30 Millionen USD zur Finanzierung energieeffizienter Vorhaben an russische KMU vergeben werden sollen. Die Kreditvergabe erfolgt durch die KfW unter der Bürgschaft der Vnesheconombank im Rahmen des Abkommens über die deutsch–russische Initiative zur KMU–Förderung zwischen der Vnesheconombank und der KfW.


    01.11.2011 Erfahrungsaustausch zwischen der Vnesheconombank und der KfW–Bankengruppe

    Die Vnesheconombank–Gruppe hat ein zweitägiges Seminar für Vertreter der Bankengruppe Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW–Bankengruppe) veranstaltet. Es knüpft an das 2009 zwischen der Vnesheconombank und der KfW unterzeichnete Abkommen über die deutsch–russische Initiative zur KMU–Finanzierung an, das u.a. auch den bilateralen Erfahrungsaustausch vorsieht.

    Die Teilnehmer machten sich mit den Schwerpunkten der Vnesheconombank–Aktivitäten und ihrer Entwicklungsstrategie für 2011 – 2015 bekannt, erörterten Mechanismen zur Beschaffung von Finanzierungsmöglichkeiten für die Investitionsvorhaben der Bank, besprachen die Auswahlprinzipien und –kriterien für die zu finanzierenden Vorhaben und werteten deren Beispiele aus sowie machten sich ein Bild über das Risikomanagement und Controlling der Vnesheconombank. Auf besonderes Interesse stießen bei den KfW–Vertretern die Vorträge über die Förderung und Finanzierung der KMU–Vorhaben sowie über die Entwicklung und Förderung des Marktes der ÖPP–Projekte in Russland.

    Im Rahmen des Seminars machten sich die Partner aus der deutschen Entwicklungsbank auch mit der Tätigkeit der MSP–Bank, AG, einer Tochtergesellschaft der Vnesheconombank, bekannt.

    Im Verlauf der Veranstaltung überreichte Frau Eva Witt, Leiterin des KfW–Bereichs Finanzierung der GUS–Staaten, den Gastgebern ein Exemplar der Studie über die Finanzierung des Wohnungsbauwesens, die im Auftrag der Vnesheconombank von Experten der Universität Leipzig extra erstellt wurde.


    20.10.2011 Die Vnesheconombank beschafft Kredite bei BHF–BANK AG

    Die staatliche Körperschaft Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft (Vnesheconombank) und die BHF–BANK AG, Deutschland, unterzeichneten individuelle Kreditabkommen zur Finanzierung der deutschen Ausrüstungslieferungen im Rahmen des Projekts zu Aufbau und Organisation der Produktion der neuen Motoren–Familie JaMS–530 mit Leistungsbandbreite von 120 bis 135 PS, das von der Avtodisel AG (JaMS) umgesetzt wird.

    Die Abkommen wurden von Petr Fradkow, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, für die Vnesheconombank und von Walter Schwertner und Uschi Kirchner, Vize–Präsidenten, für die BHF–BANK AG unterzeichnet.

    Laut den Abkommen gewährt die BHF–BANK AG der Vnesheconombank Kredite in Höhe von 31,48 Mio Euro, von denen 26,89 Mio Euro mit Laufzeit von 8 Jahren durch die deutsche Kreditversicherung Euler Hermes abgedeckt sind und 4,59 Mio Euro einen kommerziellen Kredit darstellen.

    Die Umsetzung des Projekts soll dazu beitragen, den Bedarf der russischen Kfz–Hersteller sowie Hersteller von Geräten und Maschinen für Landwirtschaft und Straßenbau an wettbewerbsfähigen Dieselmotoren zu decken, die unter Einsatz möglichst vieler Zubehörteile aus der russischen Produktion montiert sind.


    04.10.2011 Kreditabkommen mit WestLB AG unterzeichnet

    Die staatliche Körperschaft Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft (Vnesheconombank) und die WestLB AG, Düsseldorf (WestLB) haben ein individuelles Kreditabkommen unterzeichnet.

    Gemäß dem Abkommen gewährt die WestLB der Vnesheconombank unter Versicherungsschutz durch die deutsche staatliche Kreditversicherung Euler Hermes Kreditversicherungs AG (Hermes) für die Laufzeit bis 7,5 Jahren einen Kredit zur Finanzierung des Vertrags mit dem deutschen Unternehmen Avermann Maschinenfabrik GmbH & Co.KG.

    Die Kreditlinie wird zur Projektfinanzierung zur Gründung eines Wohnungsbauunternehmens für den Bau von Eisenbetonfertighäusern im Rostow–Umland eingesetzt. Das Projekt wird von der Irdon AG umgesetzt.


    27.09.2011 Die Vnesheconombank tritt dem Internationalen Club für Entwicklungsfinanzierung bei

    Die staatliche Körperschaft Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft (Vnesheconombank) nahm an der Gründung eines Internationalen Clubs für Entwicklungsfinanzierung (International Development Finance Club, IDFC) teil. Das entsprechende Abkommen wurde von 19 führenden nationalen und regionalen Entwicklungsbanken am 28. September 2011 bei der Tagung des Internationalen Währungsfonds IWF und der Weltbank in Washington unterzeichnet.

    Die Gründung des Clubs geht auf die Initiative der deutschen KfW–Bankengruppe zurück. Deren Chef, Ulrich Schröder, wird den Club im kommenden Jahr als Vorsitzender leiten.

    Die neue Organisation soll dem Erfahrungs– und Ideenaustausch über die Umsetzung von Vorhaben in Bereichen Infrastruktur, Umweltschutz, Energieeffizienz, Innovationen, soziale Entwicklung, Förderung kleiner und mittelständischer Unternehmen sowie Bekämpfung der Armut dienen. In ihrer Tätigkeit wird sie sich nach den Statuten, in denen die Ziele, strategischen Aufgaben und Organisationsstruktur verankert sind, sowie nach dem Arbeitsprogramm für 2011– 2014 richten.

    Man geht davon aus, dass die Tagungen der Club–Mitgliedsbanken anlässlich der Jahrestagungen des IWF und der Weltbank sowie anderer bedeutender internationaler Veranstaltungen stattfinden werden, in deren Rahmen auch Präsentationen von Projektfinanzierungen in den o.g. Schwerpunkten der Club–Aktivitäten vorgesehen sind.


    26.09.2011 Die Vnesheconombank trat dem Montrealer Forum der Entwicklungsbanken bei

    Im Rahmen der Jahrestagung des IWF und der Weltbank in Washington unterzeichneten die staatliche Körperschaft Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft (Vnesheconombank) und die Entwicklungsbanken Brasiliens, Kanadas, Chinas, Deutschlands, Mexikos, Frankreichs und Indiens eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) über die Gründung des Montrealer Forums der Entwicklungsbanken.

    Für die Vnesheconombank zeichnete Michail Kopejkin, stellvertretender Vorstandsvorsitzender.

    Das Hauptziel der Absichtserklärung ist Förderung von Kleinst–, kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie Schaffung eines globalen Forums zum Erfahrungsaustausch in diesem Bereich.


    01.08.2011 Zum Rebranding der Russischen Entwicklungsbank

    Die Russische Entwicklungsbank (Russische Entwicklungsbank AG/RosBR ) wurde in die MSP–Bank (vollständiger Name: Russische Bank zur Förderung kleiner und mittelständischer Unternehmen) umbenannt.

    Das Rebranding der Russischen Entwicklungsbank AG erfolgte auf Anregung ihres einzigen Aktionärs, der staatlichen Körperschaft Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft (Vnesheconombank) und trägt der Tatsache Rechnung, dass sich die Bank im Rahmen der Vnesheconombank–Gruppe auf die KMU–Förderung spezialisiert.

    Das staatliche KMU–Förderprogramm wird von der Russischen Entwicklungsbank RosBR seit 2004 umgesetzt. Demnach nimmt sie die KMU–Kreditfinanzierung durch ein Netz von Partnerbanken vor, die zu Vorzugsbedingungen und zweckgebunden mit Kapital ausgestattet werden. Später wurden auch die sogenannten KMU–Infrastruktur stützenden Unternehmen in dieses Finanzierungsschema mit einbezogen: Leasing– und Factoringgesellschaften, Microfinance–Unternehmen, regionale KMU–Förderfonds.

    Heutzutage gehören 193 Regionalbanken und 118 infrastrukturstützende Einrichtungen zu den Partnern der Bank. über 32.000 Einzelverträge mit KMU liegen vor. Das Programm läuft in 81 russischen Regionen.

    2009 hat die Vnesheconombank 49 Milliarden Rubel für die Umsetzung des KMU–Förderprogramms der Russischen Entwicklungsbank bereitgestellt.

    Den Multiplikationseffekt mit eingerechnet, belief sich das KMU–Fördervolumen der von der Russischen Entwicklungsbank eingesetzten Mittel auf mehr als 140 Milliarden Rubel.

    Die Umbenennung der Bank wird für ihre Kunden keinerlei Auswirkungen haben, sie hat auch keine änderung der Rechtsform und der Bankrequisiten zur Folge. Die Rechte und Pflichten der Bank bleiben unverändert. Die Umgestaltung der bestehenden Verträge unter der Berücksichtigung des neuen Namens ist nicht nötig.


    19.07.2011 Die Vnesheconombank und die KfW erwägen die Gründung eines Fonds zur Unternehmensförderung

    Im Rahmen der deutsch–russischen Regierungskonsultationen auf höchster Ebene in Hannover haben die staatliche Körperschaft Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft (Vnesheconombank) und die deutsche staatseigene KfW im Beisein des Präsidenten der Russischen Föderation Dmitrij Medwedew und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) unterzeichnet.

    Für die Vnesheconombank zeichnete ihr Vorsitzender Wladimir Dmitrijew, für die KfW der Vorstandsvorsitzende Ulrich Schröder.

    Laut der Absichtserklärung wird von den Parteien die Möglichkeit geprüft, einen Fond zur Unternehmensförderung zu gründen, um die bestehende Instrumentenpalette zur Finanzierung kleiner und mittelständischer Unternehmen in Russland durch langfristige ausländische Investitionen zu erweitern.

    Die Finanzinstitute haben vor, eine unabhängige Machbarkeitsstudie erstellen zu lassen, die zur Grundlage für das weitere Vorgehen werden soll, darunter auch für die Zusammenstellung eines für die Fondsgründung erforderlichen vollständigen/lückenlosen Dokumentenpakets.

    Im Jahre 2009 haben die Vnesheconombank und die KfW ihre Bemühungen vereint, indem sie ein Abkommen zum Refinanzierungsverfahren für die KMU fördernden russischen Banken im Wert von 200 Millionen Euro unterzeichnet und ein Refinanzierungsverfahren für die Modernisierungs– und Innovationsaktivitäten der KMU im Wert von 100 Millionen Euro vereinbart haben.


    10.06.2011 Die Vnesheconombank und die Europäische Investmentbank vereinbaren Zusammenarbeit im Rahmen der Initiative Partnerschaft für Modernisierung

    Die staatliche Körperschaft Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft (Vnesheconombank) und die Europäische Investmentbank (European Investment Bank EIB) haben eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) unterzeichnet.

    Für die Vnesheconombank zeichnete Petr Fradkow, stellvertretender Vorsitzender und Vorstandsmitglied, für die Europäische Investmentbank ihre Vize–Präsidentin Eva Schreiber.

    Das Ziel der Absichtserklärung ist die Entwicklung einer beiderseitig nützlichen Zusammenarbeit im Rahmen der Förderung der Initiative Partnerschaft für Modernisierung, die von der Europäischen Union und der Russischen Föderation auf dem Gipfeltreffen im Mai 2010 gestartet wurde.

    Laut der Absichtserklärung haben die Finanzinstitute vor, gemeinsam die Vorhaben anzugehen, die von europäischen und russischen Unternehmen in Russland im Rahmen der Partnerschaft umgesetzt werden. Dabei sehen die Parteien die Möglichkeit vor, jeweils bis zu 500 Millionen Euro für diese Zwecke bereitzustellen unter der Voraussetzung, dass die potenziellen Projekte den finanziellen Kriterien der Vnesheconombank und der EIB entsprechen und von den zuständigen Verwaltungsgremien genehmigt wurden.

    Die Parteien erachten Vorhaben in folgenden Branchen als ihre Prioritäten:

    Energieeffizienz, inkl. effiziente Energieerzeugung und –verteilung, höhere Produktivität und Sicherheit der Energieerzeugung, –übertragung und –verteilung; Einführung energiesparender Technologien;
    Umweltschutz: Umsetzung von Umweltschutzvorhaben, inkl. Entsorgung von Erdölbegleitgas und Methan, Fixierung und Lagerung von Kohlendioxid, Qualitätsverbesserung bei Wasserressourcen, Abfall–Recycling;
    Verkehr: Förderung der Verkehrsintegration durch den Aufbau eines Russland–EU–Hochgeschwindigkeitsnetzes, u.a. im Rahmen der Partnerschaft der Norddimension für Verkehr und Logistik, Ausbau des multimodalen Güterverkehrs und multimodaler Verkehr– und Transportwege, Einführung intelligenter Transportsysteme und Erhöhung der Straßenverkehrssicherheit;
    Telekommunikation: Umsetzung von Projekten mit grenzübergreifender Wirkung und Projekten, die zur regionalen Integration beitragen, darunter solchen, die Verbesserung der Kommunikationssysteme und Weiterentwicklung der 3G–Standards sowie Ausbau des Breitband–Internetzugangs und Einführung neuer Technologien anstreben;

    Vorhaben, die mit europäischen Direktinvestitionen in Russland zusammenhängen.


    24.05.2011 Die Vnesheconombank holt von der WestLB AG, London Branch, einen Kredit in Höhe von 80 Millionen Euro nach Russland

    Die staatliche Körperschaft Bank für Entwicklung und Außenwirtschaft (Vnesheconombank) und die WestLB AG, London Branch (WestLB) haben ein Abkommen über die Gewährung eines Kredits in Höhe von 80 Mio € an die Vnesheconombank unterzeichnet.

    Laut des Abkommens wird die Kreditlinie für die Finanzierung der Realwirtschaft verwendet, nämlich für die Projektfinanzierung zur Gründung eines Wohnungsbauunternehmens für den Bau von Eisenbetonfertighäusern im Rostow–Umland; das Projekt wird von der Irdon AG umgesetzt.


    17.05.2011 Vnesheconombank–Vorsitzender Wladimir Dmitrijew übernimmt die Leitung des Fachbereichs ÖPP an der Finanzuniversität (Moskau)

    An der Finanzuniversität bei der Regierung der Russischen Föderation wurde der Fachbereich Öffentlich–Private Partnerschaften feierlich eröffnet.

    Der neue Fachbereich, deren Leitung Wladimir Dmitrijew, Vorsitzender der Vnesheconombank, übernommen hat, wurde von der Bank zusammen mit der Finanzuniversität gegründet. Als Lehrkräfte werden hier Experten aus den Schlüsselabteilungen der Vnesheconombank und deren Partnereinrichtungen sowie führende Fachleute mit langjähriger praktischer Erfahrung aus dem Internationalen ÖPP–Zentrum beim UN–EEC mitwirken.

    Zu den Schwerpunkten des neuen Fachbereichs gehören die Erweiterung der Lehrpläne um die ÖPP–Thematik; einschlägige Ausbildung, Umschulung und Fortbildung; Forschung zwecks Ausbau und Förderung der ÖPP in Russland.

    Ab Beginn des neuen Schuljahres (September 2011) bietet der Fachbereich drei Programme zur Umschulung und Fortbildung für Mitarbeiter der föderalen russischen Exekutivbehörden, der regionalen Exekutive und der kommunalen Verwaltung sowie für Führungskräfte und führende Experten der Unternehmen und non–profit–Einrichtungen, die an ÖPP–Projekten und –Vereinbarungen beteiligt sind.


    28.04.2011 Die Vnesheconombank zieht einen Konsortialkredit in Rekordhöhe an

    Die Vnesheconombank hat mit einer Reihe führender ausländischer Banken ein Abkommen über den Kredit in Höhe von 2.450 Milliarden US–Dollar unterzeichnet. Die Kreditlaufzeit beträgt 3 Jahre, der Zinssatz beläuft sich auf 6m LIBOR+1,3% per anno. Zu den Kreditgebern gehören 19 Banken, unter denen die größten Banken Europas, der USA und Chinas.

    Als bevollmächtigte Lead Manager agierten dabei: The Bank of Tokyo–Mitsubishi UFG Ltd, Barclays Bank PLC, BNP Paribas, China Development Bank Corporation, Hong Kong Branch, Commerzbank AG, Credit Agricole Corporate and Investment Bank, Credit Suisse AG, HSBC Bank PLC, Mizuho Corporate Bank Ltd. Societe Generale, Sumitomo Mitsui banking Corporation Europe Limited.

    Die bevollmächtigten Kreditgeber sind: Bank of America Securities Limited, Citibank NA, London Branch, Goldman Sachs International, ING Bank N.V., JP Morgan Chase Bank, N.A., Morgan Stanley Bank International Limited, The Royal Bank of Scottland N.V. und WestLB AG, London Branch. Koordinator und Zahlungsagent des Konsortialkredits ist Barclays Capital.

    Die erhaltenen Kreditmittel werden von der Vnesheconombank zur Finanzierung laufender Investitionsvorhaben eingesetzt werden.


    18.02.11. Vnesheconombank und DZ Bank AG schließen Rahmenvertrag

    Die staatliche "Bank für Entwicklung und außenwirtschaftliche Tätigkeit" (Vnesheconombank) und die DZ BANK AG Deutsche Zentral–Genossenschaftsbank haben einen Rahmenvertrag abgeschlossen.

    Der Vertrag wurde durch Pjotr Fradkov, stellvertretenden Vorsitzenden der Vnesheconombank und Wolfgang Köhler, Vorstandsmitglied DZ BANK AG Deutsche Zentral–Genossenschaftsbank unterschrieben. Ziel dieses Vertrages ist die Finanzierung von Investitionsprojekten, die von Kunden der Vnesheconombank zusammen mit den deutschen Unternehmen in Russland durchgeführt werden.


    03.11.2010 Kreditverträge zwischen Vnesheconombank, BHF BANK AG und KfW IPEX–BANK GmbH

    Die Vnesheconombank, die BHF–BANK Aktiengesellschaft und die KfW IPEX–Bank GmbH haben einzelne Kreditabkommen für die Finanzierung von deutschen Anlagen im Rahmen des Baues eines Holzbearbeitungsbetriebes abgeschlossen.

    Laut der Vereinbarung erhält die Vnesheconombank von deutschen Förderbanken einen Kredit in Höhe von 62,6 Mio. Euro (53,84 Mio. Euro unter Einbeziehung der Hermes Deckung und 8,76 als Geschäftskredit). Die Laufzeit des Kredits ist auf 10 Jahre begrenzt.

    Die BHF–Bank AG wird diese Transaktion als Agent begleiten. Das oben genannte Projekt gehört zu den Prioritätsinvestitionsprojekten im Bereich Walderschließung.

    Die deutsche BHF–Bank AG konzentriert sich auf Bankaktivitäten in den Geschäftsfeldern Private Banking & Asset Management, Financial Markets & Corporates. sowie Handels und Exportfinanzierungen. Die Bank verfügt über langjährige Erfahrung in der Finanzierung der Exportgeschäfte mit Russland und anderen Ländern Osteuropas.


    03.11.2010 Kreditvertrag mit WestLB AG

    Die Vnesheconombank und die Londoner WestLB–Abteilung haben ein Kreditabkommen unterzeichnet.

    Das Abkommen sieht einen Kredit über 115 Mio. USD vor. Der Kredit wird eine Laufzeit von drei Jahren haben und wird in Form eines Schuldscheindarlehens vergeben.

    Die Kreditmittel werden der Frachtreederei Softkomflot für den Bau eines arktischen Tankers zur Verfügung gestellt. Dieses Projekt wird zur weiteren Entwicklung der russsichen Schiffbauindustrie beitragen.

    Die Teilnahme der Vnesheconombank an der Finanzierung des Baues von arktischen Tankern der OAO "Softkomflot" ist durch ihren Aufsichtsrat genehmigt worden.


    15.07.10. Abkommen zwischen KfW Entwicklungsbank und Vnesheconombank

    Während der Deutsch–Russischen Regierungskonsultationen in Jekaterinburg haben die staatliche "Bank für Entwicklung und außenwirtschaftliche Tätigkeit" und die KfW Entwicklungsbank ein Abkommen über die Zusammenarbeit im Bereich Förderung des russischen Mittelstandes und Innovationen unterzeichnet.

    Das Abkommen wurde durch Vladimir Dmitriev, Vorsitzenden der Vnesheconombank und Dr. Lutz–Christian Funke, Direktor der KfW Bankengruppe unterschrieben.

    Das Abkommen sieht die Kreditvergabe über 100 Mio. Euro an die russische Entwicklungsbank Rossisskij Bank Rasvitija (RosBR), eine 100%ige Tochter der staatlichen Vnesheconombank, vor und wurde im Rahmen des 'Deutsch–Russischen Programms für Innovation und Modernisierung kleiner und mittlerer Unternehmen,' welches im April 2010 zwischen VEB und KfW unterzeichnet worden war, unterschrieben. Die Mittel werden in Form eines Kredits an mittelständische Unternehmen vergeben, um deren Modernisierungs– und Innovationsbereitschaft zu unterstützen.

    Das Abkommen ist eine notwendige Voraussetzung für die Kreditvergabe an die RosBR.

    VEB und KfW leisten somit einen wesentlichen Beitrag zur KMU–Förderung im Bereich der Innovationsfinanzierung.


    14.07.10. Non deal road show: Vnesheconombank und Zentrum für öffentlich–private Partnerschaft

    Eine sogenannte Non deal road show wurde seitens des Zentrums der öffentlich–privaten Partnerschaft sowie Londoner und Frankfurter Repräsentanzen der Vnesheconombank vom 5. bis zum 9. Juli in Frankfurt am Main und London durchgeführt. Ziel dieser Veranstaltung war die Vorstellung von Projekten der Vnesheconombank im Bereich Infrastruktur, Energieeffizienz, ökologie, Stadtinfrastruktur im Rahmen einer öffentlich–privaten Partnerschaft um ausländische Investoren mit Erfahrung und Know–how im Technologiebereich sowie Infrastrukturbereich aufmerksam zu machen. An den Präsentationen haben Vertreter von Ministerien, Behörden, Finanzinstituten sowie Experten aus verschiedenen Wirtschaftsbranchen: Bauingenieure, Anlagenlieferanten, Anwälte und Berater darunter auch Vertreter von Unternehmen Arup, EC Harris, Mott MacDonald Ltd, Berwin Leighton Paisner LLP, UK Trade and Investment, PricewaterhouseCoopers LLP, KPMG LLP, EBRD, Macquarie Group, HOCHTIEF, Fichtner GmbH & Co KG, STRABAG International GmbH und EnBW Energie Baden–Württemberg AG teilgenommen. Somit haben ausländische Unternehmen die Möglichkeit gehabt, sich über die Investitionsprojekte im Rahmen einer öffentlich–privaten Partnerschaft sowie über mögliche Kooperation mit dem Zentrum der öffentlich–privaten Partnerschaft der Vnesheconombank und insbesondere über ihre Teilnahme an den Projekten in russischen Regionen zu informieren. Das Zentrum der öffentlich–privaten Partnerschaft wurde 2008 gegründet und ist ein Teil der staatlichen "Bank für Entwicklung und außenwirtschaftliche Tätigkeit" (Vnesheconombank). Das Zentrum berät die Staatsorgane der Subjekte der Russischen Föderation, die Stadtverwaltungen sowie Unternehmen, die für die Umsetzung von privat–öffentlichen Projekten Kredite seitens der Banken oder anderer Finanzinstitute benötigen.


    08.07.10. Vnesheconombank und Verband der Auslandsbanken kooperieren

    Die staatliche "Bank für Entwicklung und außenwirtschaftliche Tätigkeit" (Vnesheconombank) und der Verband der Auslandsbanken (Mitglieder: Credit Agricole Corporate and Investment Bank (CA–CIB), Deutsche Bank AG, Intesa Sanpaolo S.p.A, ING Bank N.V., Sociètè Gènèrale Corporate and Investment Banking (Initial Mandated Lead Arrangers & Bookrunners), KFW IPEX–Bank GMBH und Sumitomo Mitsui Banking Corporation Europe Limited (Mandated Lead Arrangers)) haben ein Kreditabkommen über 686,1 Mio. USD Dollar unter Einbeziehung der Exportversicherung der italienischen Exportversicherungagentur SACE S.p.A. abgeschlossen. Das Abkommen basiert auf das Common Terms Agreement, das im Januar 2010 unterzeichnet worden war.

    Das Abkommen sieht die Kreditvergabe an das Engineering–Unternehmen "Technimont S.p.A." zwecks der Umsetzung eines Projektes in Tobolsk, Tjumen Gebiet, vor. Ziel des Projektes ist der Aufbau eines Propylen–Betriebes, der von der Firma "Tobolsk–Polymer", einer Tochter der OAO "Sibur–Holding", gebaut wird. Die maximale Laufzeit der Finanzierung ist auf 13,5 Jahre begrenzt.

    Im Rahmen des Hauptvertrages wurden auch zwei Geschäftsvereinbarungen über 221 Mio. USD Dollar zwecks der Finanzierung von Projektkosten unterzeichnet. Somit beläuft sich das Volumen der Einzelkreditverträge im Rahmen des Hauptvertrages auf 1, 441 Mlrd. USD Dollar.

    Folgende Institutionen werden diese Transaktion begleiten: CA–CIB als Global Coordinator und Documentation Agent und als Commercial Facility Agent für zwei Geschäftsvereinbarungen; Deutsche Bank als Facility Agent und Intesa Sanpaolo S.p.A. als SACE Agent.


    29.04.2010 Garantieabkommen zwischen Vnesheconombank und KfW für die Förderkredite an NBD–Bank und Spurtbank

    Die staatliche "Bank für Entwicklung und außenwirtschaftliche Tätigkeit" (Vnesheconombank) hat ein Garantieabkommen für die NBD–Bank in Höhe von 16,25 Mio. USD und für die Spurtbank in Höhe von 10,8 Mio. USD mit der KfW–Bankengruppe unterzeichnet.

    Die NBD–Bank und die Spurt–Bank haben entsprechende Einzelkreditverträge mit der KfW–Entwicklungsbank im Rahmen der "Deutsch–Russischen Initiative zur Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen" abgeschlossen. Laut dem Kreditabkommen erhält die NBD–Bank einen Förderkredit in Höhe von 15 Mio. USD, die Spurtbank einen Förderkredit in Höhe von 10 Mio. USD. Die Mittel sind für die Mittelstandsfinanzierung vorgesehen. Die Laufzeit der Kredite ist auf 5 Jahre begrenzt.

    Die "Deutsch–Russische Initiative zur Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen" ist zwischen der Vnesheconombank und KfW Bankengruppe im Februar 2009 unterzeichnet worden.


    13.04.10 Vnesheconombank und KfW kooperieren auf Basis des "Deutsch–Russischen Programms für Innovationen und Modernisierung"

    Die staatliche "Bank für Entwicklung und außenwirtschaftliche Tätigkeit" (Vnesheconombank) und die KfW Bankengruppe haben ein Memorandum of Understanding (MoU) im Rahmen des "Deutsch–Russischen Programms für Innovationen und Modernisierung" abgeschlossen. Das MoU wurde in Hamburg (Deutschland) durch Michael Kopeikin, stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Vnesheconombank und Roland Siller, ersten Vize Präsidenten der KfW Bankengruppe unterzeichnet. Ziel des MoUs ist die Förderung kleiner und mittlerer Unternehmen im Bereich Innovation und Modernisierung in Russland sowie stärkere Zusammenarbeit zwischen deutschen und russischen Unternehmen. Das MoU sieht die Finanzierungsförderung russischer Banken, die ihre mittelständische Kunden zwecks Innovations– und Modernisierungsprojekte finanzieren, durch beide Förderbanken vor. Unter Innovation und Modernisierung werden erfolgreiche Entwicklung und Einführung neuer Technologien und technologischen Prozessen sowie Modernisierung von Produkten und Prozessen als auch die Einführung der Produktinnovationen und/oder ihr Einsatz in den Betriebsprozess verstanden. Das Gesamtvolumen der Förderung von Innovation und Modernisierung der kleinen und mittleren Unternehmen in der Russischen Föderation beläuft sich auf 100 Mio. Euro, zusätzlich zu 200 Mio. Euro, die im Rahmen der "Deutsch–Russischen Finanzinitiative zur Förderung der KMU" vorgesehen ist. Das MoU beinhaltet auch die geförderten Wirtschaftsbranchen sowie die Anforderungen an die KMU, die an der Förderung interessiert sind. Die weitere Zusammenarbeit beider Förderbanken wird sich auf den Bereich direkter Investitionen in kleine und mittlere Unternehmen der Innovationsbranche konzentrieren. Für die Umsetzung des MoUs werden folgende Instrumente eingesetzt:

    Besicherung der KfW–Kredite durch die VEB–Einzelgarantien für Kreditdeckung mit primärem Forderungsrecht. Die KfW–Mittel werden an Partnerbanken in der Russischen Föderation vergeben, die damit die KMU finanzieren.
    Kreditvergabe durch die KfW–Bankengruppe an die Vnesheconombank zur Förderung von Innovation kleiner und mittlerer Unternehmen (Die Finanzierung wird entsprechend dem vom Aufsichtsrat der Vnesheconombank genehmigten Verfahren zur Finanzförderung der KMU vergeben);
    Kreditvergabe durch die KfW–Bankengruppe an die Rossisskij Bank Rasvitija (RosBR), eine hundertprozentige Tochter der Vnesheconombank, zur Förderung von Innovation kleiner und mittlerer Unternehmen. Diese Kreditmittel werden über die Partnerbanken der RosBR den KMU zur Verfügung gestellt.

    Die MoU–Unterzeichnung erfolgte auf Basis des Kooperationsabkommens im Rahmen der "Deutsch–Russischen Initiative zur Förderung der kleinen und mittleren Unternehmen".


    29.09.2010 Kreditabkommen zwischen Vnesheconombank, DZ–Bank und AKA Ausfuhrkredit–Gesellschaft

    Die staatliche "Bank für Entwicklung und außenwirtschaftliche Tätigkeit" (Vnesheconombank), DZ Deutsche Zentral–Genossenschftsbank und AKA Ausfuhrkredit–Gesellschaft haben ein Kreditabkommen unterzeichnet.

    Mit diesen Kreditmitteln werden die Exporte von deutschen Anlagen im Rahmen des Liefervertrages zwischen der OOO "Wolschskij Zavod Stroitelnych materialov" (Marij El Republik) und der Firma "MASA Henke Maschinenfabrik GmbH" (Porta Westfalica) finanziert

    Die Zusammenarbeit erfolgt im Rahmen der Teilnahme der Vnesheconombank am Bauprojekt eines Gasbetonwerkes in Wolschsk (Marij El Republik) für die Herstellung von Bauelementen aus zelligem Beton mit einer Jahresleistung von 600 000 m3.

    Die Fertigerzeugnisse werden für den Bau von Wohnhäusern nach deutscher Bautechnologie verwendet.

    Das Kreditabkommen erfolgt auf Basis des Rahmenvertrages, welches im Jahr 2005 zwischen VEB und AKA unterzeichnet worden war.


    29.01.2010 Kooperationsabkommen zwischen Vnesheconombank und Verband der Auslandsbanken

    Die staatliche "Bank für Entwicklung und außenwirtschaftliche Tätigkeit" (Vnesheconombank) und der Verband der Auslandsbanken (Mitglieder: Calyon, Deutsche Bank AG, Intesa Sanpaolo SPA, ING Bank N.V., Societe Generale Corporate and Investment Banking (Initial Mandated Lead Arrangers & Bookrunners), KFW IPEX–Bank GMBH und Sumitomo Mitsui Banking Corporation Europe Limited (Mandated Lead Arrangers)) haben am 22. Januar 2010 ein Rahmenkreditabkommen (Common Terms Agreement) über 1,49 Mrd. USD abgeschlossen.

    Die Kreditmittel sind für die Baufinanzierung eines Polypropylen–Betriebes in Tobolsk (Tjumen Gebiet) vorgesehen. Der Betrieb wird durch die Firma "Tobolsk–Polymer" (gehört zu der OAO "Sibur–Holding") gebaut.

    Auf Basis des Rahmenkreditabkommens wurde eine Vereinbarung über 533, 8 Mio. USD für die Finanzierung des Vertrages mit der Linde–KCA–Dresden GmbH unter Einbeziehung einer Euler Hermes–Deckung abgeschlossen. Die Laufzeit des Kredits ist auf 13,5 Jahre begrenzt.

    Folgende Institutionen werden diese Transaktion begleiten: Calyon als Global Coordinator und Documentation Agent und Deutsche Bank als Facility Agent und Hermes Agent.


    28.10.2009 Deutsch – russisches Mittelstandsforum

    Das deutsch–russische Forum "Entwicklung der kleinen und mittleren Unternehmen während der Finanzkrise" fand am 28. Oktober in Moskau statt. Veranstalter des Forums waren die Vnesheconombank und die KfW Bankengruppe.

    Am Forum haben Michail Kopejkin, Vorstandsmitglied, stellvertretender Vorstandsvorsitzende der Vnesheconombank, Roland Siller, Abteilungsleiter der KfW für Europa, GUS und Kaukasus, Dr. Walter Jürgen Schmid, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in der Russischen Föderation, Timur Shagivaleev, Vorsitzender des Ausschusses "Entwicklung der kleinen und mittleren Unternehmen in der Republik Tatarstan", Sergey Borisov, Präsident der gesellschaftlichen Organisation "Opora Russlands", Vertreter von deutschen und russischen Ministerien sowie Vorstände der kleinen und mittleren Unternehmen.

    Herr Kopejkin, stellvertretender Vorstandsvorsitzende der Vnesheconombank, berichtete, dass die ersten Verträge im Rahmen der "Deutsch–Russischen Initiative zur Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen" bereits unterschrieben worden sind. Diese Initiative sieht die Vergabe von langfristigen Krediten seitens der KfW–Gruppe vor, die mit einer Garantie der Vnesheconombank versehen sind. Diese Kredite sind für kleine und mittlere Unternehmen in Russland vorgesehen. Insgesamt werden 200 Mio. Euro zur Verfügung gestellt. Mittlerweile zählen 8 russische Banken zu Geschäftspartnern, mit deren die KfW–Bankengruppe die Einzelkreditverträge unterschrieben hat. Die Vnesheconombank hat die erste Garantie in Höhe von 32,8 Mio. USD übernommen.

    Die Agenda des Forums umfasste folgende Themen: Die Weiterentwicklung der KMU in Russland während der Finanzkrise, die Förderungsmöglichkeiten der KMU durch russische Banken, die Förderung der KMU in den Regionen und die Zusammenarbeit von russischen und deutschen Unternehmen, Banken und Behörden.


    28.10.2009 Memorandum of Understanding zwischen Vnesheconombank, KfW IPEX–Bank und der Regierung der Republik Tatarstan

    Die staatliche "Bank für Entwicklung und außenwirtschaftliche Tätigkeit" (Vnesheconombank), die KfW IPEX–Bank GmbH (KfW) und die Regierung der Republik Tatarstan haben ein Memorandum of Understanding im Rahmen des Forums "Entwicklung der kleinen und mittleren Unternehmen während der Finanzkrise" unterzeichnet.

    Ziel des MoUs ist die Förderung vom Mittelstand der Republik Tatarstan. Als erstes gemeinsames Projekt wurde die Zusammenarbeit im Bereich Leasing für kleine und mittelständige Unternehmen in der Republik Tatarstan genannt. Im Rahmen dieses Projektes werden die Kreditmittel der KfW IPEX–Bank GmbH an die Tochterunternehmen der Vnesheconombank unter einer Garantie der Vnesheconombank vergeben. Die Mittel werden an verschiedene Leasingfirmen weitergeleitet, die ihrerseits damit die Exporte von deutschen landwirtschaftlichen Maschinen finanzieren und sie ihren mittelständigen Kunden zur Verfügung stellen.

    Eine Voraussetzung für die Teilnahme der Vnesheconombank an diesem Projekt ist die Co–Finanzierung solcher Projekte durch die Regierung der Republik Tatarstan.

    Das MoU erfolgt auf Basis des Rahmenvertrages, welches im Juli 2009 unterzeichnet worden war. Dieser Rahmenvertrag sieht die Kreditvergabe durch die KfW IPEX–Bank GmbH an die Vnesheconombank in Höhe von 500 Mio. Euro unter Einbeziehung von Deckungen der Exportkreditagenturen vor.


    25.09.09. Abkommen zwischen Vnesheconombank und BayerischeLandesbank

    Die staatliche "Bank für Entwicklung und außenwirtschaftliche Tätigkeit" (Vnesheconombank) und die Bayerische Landesbank (Deutschland) haben einen unlimitierten Rahmenvertrag abgeschlossen.

    Der Vertrag sieht Kreditvergabe für Export– und Dienstleistungsfinanzierungen aus Deutschland und anderen OECD – Ländern in die Russische Föderation sowie für die Projekte im Bereich der wirtschaftlichen Entwicklung vor.

    Die Unterzeichnung des Abkommens mit der Bayerischen Landesbank ist ein weiterer Meilenstein für deutsch–russische Wirtschaftsbeziehungen sowie die gute Zusammenarbeit beider Förderbanken.


    16.07.09. Vnesheconombank und KfW IPEX–Bank schließen Rahmenvertrag

    Im Rahmen des Staatsbesuchs von Präsident Dmitri Medwedew in Deutschland haben die staatliche "Bank für Entwicklung und außenwirtschsaftliche Tätigkeit" (Vnesheconombank) und die KfW IPEX–Bank GmbH, Frankfurt am Main, einen Rahmenvertrag über 500 Mio. Euro unterzeichnet.

    Der Vertrag sieht einzelne Finanzierungen unter Einbeziehung der Exportkreditversicherungen vor. Mit den Mitteln sollen deutsche und europäische Exporte nach Russland finanziert werden.

    Die Unterzeichnung des Rahmenvertrages bedeutet für die Vnesheconombank ein weiterer Meilenstein in der Zusammenarbeit mit der KfW IPEX–Bank und trägt zum Ausbau der deutsch–russischen Wirtschaftsbeziehungen bei.


    16.07.09. Vnesheconombank und KfW unterzeichnen Memorandum of Understanding

    Im Rahmen des Staatsbesuchs von Präsident Dmitri Medwedew in Deutschland haben die staatliche "Bank für Entwicklung und außenwirtschaftliche Tätigkeit" (Vnesheconombank) und die KfW Bankengruppe ein Memorandum of Understanding unterzeichnet.

    Das MoU haben Vladimir Dmitriev, Vorsitzender der Vnesheconombank, und Ulrich Schröder, Vorstandsvorsitzender der KfW Bankengruppe unterzeichnet.

    Laut dem MoU haben sich Vnesheconombank und KfW über die Teilnahme der OAO "Promsvyazbank" an der "Deutsch–Russische Initiative zur Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen" geeignet sowie ihre Absichten bezüglich der weiteren Zusammenarbeit und der Aufnahme neuer Mitglieder bestätigt.

    Das MoU wurde im Rahmen des Abkommens über die "Deutsch–Russische Initiative zur Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen", das im Februar 2009 zwischen der Vnesheconombank und der KfW abgeschlossen worden war, unterzeichnet. Ziel dieses Abkommens ist die Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen in der Russischen Föderation mittels der mittelfristigen Finanzierung als auch die Unterstützung von Banken, die ihre Kredite an kleine und mittlere Unternehmen vergeben.

    Laut dem Memorandum über die Finanzpolitik der Vnesheconombank steht die Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit.


    16.07.09 Garantieabkommen zwischen Vnesheconombank und KfW Bank für den Förderkredit an Promsvyazbank

    Die staatliche "Bank für Entwicklung und außenwirtschaftliche Tätigkeit" (Vnesheconombank) haben ein Garantieabkommen über 32,8 Mio. USD für den langfristigen Förderkredit der Promswazbank bei der KfW Entwicklungsbank unterzeichnet.

    Das Kreditabkommen zwischen der KfW Entwicklungsbank und der Promsvyazbank wurde im April 2009 im Rahmen der "Deutsch–Russische Initiative zur Finanzierung von kleinen und mittleren Unternehmen unterzeichnet. Das Abkommen sieht vor, dass die Promsvyazbank einen Förderkredit in Höhe von 30 Mio. USD für 5 Jahre zwecks der KMU–Förderung erhält.

    Die übergabe der Garantie fand am 16.Juli 2009 im Rahmen der Deutsch–Russischen Regierungskonsultationen in München statt.

    Die "Deutsch–Russische Initiative zur Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen" war im Februar 2009 zwischen der Vnesheconombank und der KfW–Bank unterzeichnet worden.


    04.02.09. Vnesheconombank und KfW Bankengruppe beschließen Kooperation

    Die staatliche "Bank für Entwicklung und außenwirtschaftliche Tätigkeit" (Vnesheconombank) und die KfW Bankengruppe (Kreditanstalt für Wiederaufbau) haben ein Abkommen über die "Deutsch–Russische Initiative zur Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen" unterzeichnet. Der Vertrag wurde durch Herrn Vladimir Dmitriev, Vorsitzenden der Vnesheconombank, Herrn Wolfgang Kroh, Mitglied des KfW–Vorstands und Frau Doris Köhn, Direktorin der KfW Entwicklungsbank für den Bereich Europa Nordafrika und Naher Osten unterschrieben.

    Ziel des Abkommens ist die Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen in der Russischen Föderation mittels der mittelfristigen Finanzierung als auch die Unterstützung von Banken, die kleine und mittlere Unternehmen finanzieren.

    Innerhalb dieses Abkommens stehen insgesamt 200 Mio. Euro für die Mittelstandsfinanzierung in Russland zur Verfügung. Die von der KfW zu vergebende Kredite an russische Banken werden mit einer Garantie durch die Vnesheconombank versehen. Die maximale Laufzeit der Kredite ist auf fünf Jahre begrenzt.

    In erster Linie werden die Kredite an russische Mittelständler vergeben, die Energieeffizienzmaßnahmen durchführen wollen. Somit wird das unterzeichnete Abkommen zum Klimaschutz beitragen.

    Das Abkommen war im Rahmen des Kooperationsabkommens zwischen der Vnesheconombank und der KfW Gruppe im Juli 2007 abgeschlossen.


    08.12.08. Kooperationsabkommen zwischen Vnesheconombank und Euler Hermes Kreditversicherungs – AG

    Die staatliche "Bank für Entwicklung und außenwirtschaftliche Tätigkeit" (Vnesheconombank) und Euler Hermes Kreditversicherungs–AG (Deutschland) haben ein Kooperationsabkommen abgeschlossen.

    Das Abkommen wurde durch Vladimir Dmitriev, Vorsitzenden der Vnesheconombank, Dr. Hans Janus, Vorstand der Euler Hermes Kreditversicherungs–AG und Manfred Bruer, Leiter Exportkreditgarantien des Bundes bei der PricewaterhouseCoopers AG WPG, die im Konsortium mit Euler Hermes die deutschen Exportkreditgarantien betreut, unterzeichnet.

    Zu den wesentlichen Vereinbarungen des Abkommens gehören die strategische Partnerschaft und die stärkere Zusammenarbeit in Fragen der Exportkreditversicherung und Investitionsversicherungen.

    Das Abkommen gehört zu den Rahmenverträgen und sieht eine enge Kooperation im Rahmen von Mit– und Rückversicherung von Exporten und Investitionen sowie die Förderung des Handels und der Investitionen zwischen der Russischen Föderation und Deutschland vor. Ein verstärkter Informationsaustausch über die Exportversicherungen, die Deckung der politischen und wirtschaftlichen Risiken, die Personalweiterbildung sowie die Durchführung von gemeinsamen Projekten sind auch feste Bestandteile des Abkommens.


    16.10.07. Vnesheconombank stellt sich ausländischen Investoren vor

    Die Bank für Entwicklung hat sich den ausländischen Investoren in Frankfurt am Main vorgestellt. An der Präsentation haben Vertreter von renommierten Investitionsbanken (ABN AMRO, Deutsche Bank, ING bank, Dresdner Kleinwort und anderen) teilgenommen.


    16.10.07. Vnesheconombank und KfW Bankengruppe beschließen Kooperation bei Projekten nach dem Kyoto–Protokoll

    Die staatliche "Bank für Entwicklung und außenwirtschaftliche Tätigkeit" und die KfW Bankengruppe haben ein Kooperationsabkommen im Bereich des Marktes für Emissionsgutschriften abgeschlossen. Das Abkommen wurde durch Vladimir Dmitriev, Vorsitzenden der Vnesheconombank und KfW–Vorstandssprecherin Ingrid Matthäus–Maier unterzeichnet. Ziel dieser Kooperation ist die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Identifikation und Umsetzung von emissionsmindernden Projekten. Das Abkommen sieht die Kooperation der Vnesheconombank und der KfW Bankengruppe insbesondere bei der Identifizierung und Bewertung von Projekten sowie ihre Zusammenarbeit bei der Umsetzung von Projekten auf dem Gebiet der Russischen Föderation vor. Der Vertrag wurde im Rahmen des Kyotoprotokolls und der UN–Klimarahmenkonvention abgeschlossen.


    16.10.07. Vladimir Dmitriev, Vorsitzender der Vnesheconombank, hat am 16 Oktober 2007 an der Eröffnung der Vnesheconombank Repräsentanz in Deutschland (Frankfurt am Main) teilgenommen.


    19.07.2007 Vnesheconombank und KfW kooperieren

    Die Vnesheconombank und die KfW Bankengruppe haben am 19. Juli 2010 ein Kooperationsabkommen abgeschlossen. Das Abkommen wurde durch Vladimir Dmitriev, Vorsitzenden der Vnesheconombank, und KfW–Vorstandssprecherin Ingrid Matthäus–Maier unterzeichnet.

    Ziel des Abkommens ist die Stärkung von wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und Deutschland. Das Abkommen sieht eine Erweiterung der Zusammenarbeit zwischen beiden Förderbanken unter Berücksichtigung von neuen Aktivitäten der Vnesheconombank vor.

    Die Banken haben vor, gemeinsam den russischen Mittelstand zu fördern. Zu den weiteren Prioritätsaktivitäten gehören auch Projekte im Bereich Emissionsminderung.

    Die Partner arbeiten erfolgreich seit einigen Jahren zusammen. Im Jahr 1991 haben die KfW und die Vnesheconombank der UdSSR die ersten Kreditabkommen abgeschlossen. Die KfW ist die erste ausländische Bank, die mit der Vnesheconombank nach ihrer Umstrukturierung in die staatliche "Bank für Entwicklung und außenwirtschaftliche Tätigkeit" ein Kooperationsabkommen unterschrieben hat.